Thermografie macht Energieverluste am Haus sichtbar

Die kalten Jahreszeit bietet jetzt beste Voraussetzungen

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Ein Großteil der Heizenergie geht durch schlecht oder nicht gedämmte Außenwände ungenutzt verloren. Das ist ärgerlich und kostet Jahr für Jahr viel Geld. Mittels Thermografie kann man Wärmelecks, Schwachstellen und Baumängel am Haus aufdecken und fürs menschliche Auge sichtbar machen. Gerade im Fassadenbereich ist diese Art der Visualisierung schnell und ohne großen Aufwand durchführbar.

Bei Thermografien kommt es auf eine gute Qualität, die richtige Ausführung und sachgemäße Interpretation der Thermogramme an. Wer auf einige Dinge achtet, hat nicht nur farbenfrohe Fotos von seinem Haus, sondern kann dadurch auch effektiv Heizkosten sparen.

Eine professionelle Thermografie kann nur jetzt in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden. Das sichert den erforderlichen Temperaturunterschied von mindestens 10-15 °C zwischen beheiztem Innenraum und der kalten Außenluft. Um die Erwärmung der Bauteile durch Sonneneinstrahlung auszuschließen, werden die Aufnahmen meist in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden gemacht. Für den Termin sollte das Grundstück gut zugängig, das Gebäude gleichmäßig beheizt und alle Fenster geschlossen sein. Einzelne Fotos sind dabei wenig aussagekräftig. Nur eine Serie von mindestens 4 Fotos der verschiedenen Gebäudefassaden mit einer Temperaturskala am Rand der Aufnahme liefern zuverlässige und auswertbare Daten.

Anhand erforderlicher Gebäudekennwerte und der im Thermogramm erfassten Oberflächentemperaturen kann ein Energieberater erforderliche Rückschlüsse ziehen und Modernisierungsempfehlungen geben. Für eine genaue Bestimmung der Energieverluste und der sinnvollen Definition der Maßnahmen und Investitionen im Einzelnen, ist allerdings eine detaillierte Berechnung erforderlich. Bei der Thermografie werden warme Bauteile mit einem tendenziell hohen Energieverlust grundsätzlich gelb bis rot dargestellt. Bauteile mit einem guten Dämmwert sind meist grün bis blau eingefärbt. Steildächer können im Gegensatz zur Fassade nicht sinnvoll thermografiert werden und erscheinen aufgrund der Hinterlüftung mit kalter Außenluft meist blau. Aussagen über die Dämmqualität sind ohne weitere Informationen hier von außen jedoch nicht möglich.

"Die Thermografie ist der ideale Start für eine energetische Sanierung", so Martin Kutschka, Vorsitzender des Deutschen Energiespar-Netzwerks e.V. und empfiehlt: "Auch bei Abschluss bereits durchgeführter Dämmmaßnahmen kann so schnell und einfach sichergestellt werden, dass die Dämmarbeiten sorgfältig und fachgerecht ausgeführt wurden."

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