Elektromobilität ab dem 4. Mai

Die Erwartungen des DWV an den Kanzlergipfel

(PresseBox) (Berlin, ) Am 3. Mai werden zahlreiche hochrangige Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Forschung mit der Bundeskanzlerin über die Schaffung einer nationalen Plattform für Elektromobilität beraten. Die Erwartungen sind hoch, denn Mobilität ist ein bedeutender Wirtschafts- und Umweltfaktor.

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband begrüßt diese Initiative mit Nachdruck, weil auch die Ziele des Verbandes viel mit nachhaltiger Mobilität zu tun haben. Der Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff ist eine seiner ersten wichtigen Anwendungen als Energieträger.

Der Erfolg des Gipfels wird entscheidend davon abhängen, dass die Teilnehmer das gesamte Spektrum der Mobilität im Auge behalten. Oft hat man den Eindruck, dass mit "Elektromobilität" nur reine Batteriefahrzeuge in Verbindung gebracht werden, also kleine Stadtfahrzeuge mit geringer Reichweite. Damit wird aber nur ein Teil des Bedarfs gedeckt.

Wer ein Elektrofahrzeug mit 400 km Reichweite oder mehr haben will, das in drei Minuten (nicht Stunden) aufgetankt ist und in dem man die ganze Familie samt Urlaubsgepäck transportieren kann, der kommt an der Brennstoffzelle mit Wasserstofftank nicht vorbei. Erst recht gilt das für Nutzfahrzeuge wie Stadtbusse. Abgesehen von Nischenanwendungen bietet die Kombination von Batterie und Brennstoffzelle das größte Maß an Kunden- und Umweltfreundlichkeit.

Zudem ist Deutschland hier bei Forschung und Entwicklung in der Weltspitze, während wir bei Batterien schnell wieder von Importen abhängig wären, genau wie bei Öl und Gas. Wasserstoff und Brennstoffzelle sind daher ein ebenso unabdingbarer Teil der Elektromobilität wie die Batterie.

Mobilität ist auch ein Teil des Energieproblems. Der Verkehr ist ein bedeutender Energieverbraucher und auch Treibhausgas-Emittent. Strom aus einer Batterie ist nur so sauber wie die Primärenergie, aus der man ihn erzeugt. Für den Wasserstoff gilt das Gleiche. Elektromobilität kann also nur bei weiter verstärktem Ausbau der erneuerbaren Primärenergien wirklich von Nutzen sein. Wasserstoff eignet sich in weit größerem Umfang als Batterien dazu, Überschüsse an erneuerbarer Primärenergie zu anderen Zeiten sinnvoll zu verbrauchen.

Wenn der Gipfel dies gebührend berücksichtigt, wird es zu dem Erfolg beitragen, den wir ihm im Interesse der künftigen Generationen alle wünschen.

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