Auf Wachstumskurs

Deutscher Verband Nanotechnologie e. V. gründet regionale Geschäftsstellen in Karlsruhe und Göttingen

(PresseBox) (Saarbrücken, ) Die Nanotechnologie verbessert oder ermöglicht Produkte und Verfahren, die unseren Alltag bestimmen - von A wie Automobil bis Z wie Zahnpasta. Damit wird sie zum Wachstumsmotor in den verschiedensten Branchen. Was der noch jungen Disziplin bislang fehlte, war ein Sprachrohr für die Menschen, die in ihr arbeiten. Mit der am 3. November in Saarbrücken vollzogenen Gründung des Deutschen Verbandes Nanotechnologie (DV Nano) wurde diese Lücke geschlossen. Und der Verband wächst schon kurz nach seiner Gründung weiter: Nur wenige Wochen nachdem in Saarbrücken der Grundstein der Verbandsarbeit gelegt wurde, entstanden jetzt in Karlsruhe und Göttingen regionale Geschäftsstellen.

Dr. Sven Dierig, Leiter der Karlsruher DV Nano-Sektion, begründet den Schritt: "Einen Ansprechpartner für alle Nano-Akteure in Deutschland zu etablieren - dieser Schritt war logisch und überfällig. Wir wollen unser bestehendes Netzwerk im Südwesten nutzen, um die regionalen Unternehmen und Forscher zu erreichen und von den Vorzügen einer Verbandsmitgliedschaft zu überzeugen." Sein niedersächsischer Kollege und Geschäftsstellenleiter in Göttingen, Dr. Andreas Baar, ergänzt: "Wer die Nanotechnologie fördern und sich in die nationale und internationale Nano-Debatte einmischen möchte - für den ist der Verband genau die richtige Adresse. Als regionale Geschäftsstelle repräsentieren wir den DV Nano vor Ort, sind wir für hier ansässige Mitglieder unmittelbar erreichbar, wenn sie sich bei uns im Verband engagieren wollen."

Nach Angaben des Verbandes soll mit der Gründung regionaler Dependancen schnellstmöglich eine bundesweite Präsenz aufgebaut werden. Damit könnten Interessenten rasch und unkompliziert vor Ort ihre Interessen formulieren. Dr. Ralph Nonninger, Präsident des DV Nano: "Was die Nanotechnologien und -wissenschaften betrifft, so haben bestimmte Regionen in Deutschland oft auch bestimmte thematische Schwerpunkte. Gelingt es uns, diese in einem Verband zusammenzufassen, so bündeln wir die gesamte Kompetenzenvielfalt und das weite Spektrum dieser jungen Disziplinen in einer einzigen Organisationsstruktur." Damit würde man ein entsprechendes Gewicht in der gesamtgesellschaftlichen Debatte gewinnen.

In Saarbrücken wurde am 3. November 2011 der Deutsche Verband Nanotechnologie e. V. gegründet. Er versteht sich als Sprachrohr und Netzwerk aller Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Verwaltung, die in den Nanowissenschaften und -technologien arbeiten oder diese fördern.

In der Vergangenheit haben zahlreiche Institutionen und Kompetenzzentren in Deutschland es vor allem Unternehmen und wisssenschaftlichen Einrichtungen erlaubt, Netzwerke zu knüpfen und ihre Interessen formulieren. Der Deutsche Verband Nanotechnologie bietet jetzt vor allem den einzelnen Menschen - Technikern, Wissenschaftlern und Unternehmern - eine Interessenvertretung.

Deutscher Verband Nanotechnologie e. V

Der Deutsche Verband Nanotechnologie e. V. (DV Nano) ist der Fachverband für die auf dem Gebiet der Nanotechnologie arbeitenden Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Bildung und Verwaltung. Die Nanotechnologie wird dabei als eine Querschnittsdisziplin betrachtet, die insbesondere Erfahrungen aus den technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgebieten der Chemie, der Physik, der Biologie, der Medizin und der Werkstoffwissenschaften miteinander kombiniert.

Als gemeinnützige und unabhängige Organisation ist der DV Nano zentraler Ansprechpartner für akademische/wissenschaftliche, technische, berufliche und gesellschaftspolitische Fragestellungen. Der Verband unterstützt den Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft, Gesellschaft, Verwaltung, Politik und seinen Mitgliedern und leistet so seinen Beitrag zur Stärkung des Innovationsstandortes Deutschland. Mehr über den Deutschen Verband Nanotechnologie unter www.dv-nano.de

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