Abzug der BASF-Pflanzenbiotechnologie-Forschung: Europa manövriert sich ins Abseits!

(PresseBox) (Berlin, ) "Die Ankündigung der BASF, Forschung und Entwicklung im Bereich der Pflanzenbiotechnologie aufgrund mangelnder Perspektiven hierzulande in die USA zu verlagern, ist verheerend für den Agrarstandort Europa", erklärt Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).

Weltweit setzen immer mehr Landwirte auf die Grüne Gentechnik. Gleichzeitig ist die Europäische Union abhängig von Rohstoffimporten, die bereits überwiegend gentechnisch verändert sind. Eine gentechnikfreie europäische Agrar und Ernährungswirtschaft ist reine Illusion. "Angesichts dieser Tatsachen halte ich es für erforderlich, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Pflanzenbiotechnologie-Unternehmen und ihre hochqualifizierten Mitarbeiter nicht zum Abzug in Drittländer zwingen. Andernfalls manövriert sich Europa ins Abseits und kann Grüne Gentechnik weder aktiv mitgestalten noch kontrollieren. Wir liefern uns mehr und mehr der Abhängigkeit von Drittländern aus", so Nüssel.

Angstkampagnen, kriminelle Feldzerstörungen und Diffamierungen einzelner Unternehmen verhindern seit Jahren eine sachliche Aus­einandersetzung mit der Grünen Gentechnik und lassen verunsicherte Landwirte und Verbraucher zurück: "Ich appelliere an die Politik, ihrer Verantwortung für die Zukunft der Agrar- und Ernährungswirtschaft gerecht zu werden und den weiteren Rückzug der Forschung aus Europa zu stoppen", betont der DRV-Präsident.

Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.604 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 42,8 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.

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