Anemometer und Sensoren in Schnee und Eis

Deutsche WindGuard eröffnet Klima- und Eiswindkanal

(PresseBox) (Varel, ) Der Anfang 2010 in Betrieb genommene Klima- und Eiswindkanal der Deutschen WindGuard ist der einzige Windkanal dieser Bauweise in Europa. Hier können Anemometer sowie weitere Messsensoren für Windenergieanlagen unter Vereisungsbedingungen getestet werden. Der Kanal ist Teil des großen Windkanalzentrums des Unternehmens. Dieses umfasst auch einen Windkanal, der als Referenzwindkanal für die PTB (Physikalisch Technischen Bundesanstalt) dient.

Der neue Klima- und Eiswindkanal ist bereits der vierte Windkanal der Deutschen WindGuard und soll einen akuten Bedarf in der Windenergiebranche decken: "In den Monaten, die dem Entschluss für den Bau des klima- und Eiswindkanals vorangingen, haben wir mehrere Anfragen erhalten, die sich auf den dringenden Untersuchungsbedarf von Anemometern und Messsensorik unter Vereisungsbedingungen bezogen", so Gerhard Gerdes, Geschäftsführer der Deutschen WindGuard. Dies entspricht der Tatsache, dass die Windenergie immer weiter in Gegenden mit widrigen Witterungsbedingungen vordringt.

Das Ziel ist daher, die Entstehung von Vereisungen an Anemometern und Messtechnik im Klima- und Eiswindkanal zu erforschen. Außerdem können die derzeit verfügbaren Geräteheizungen bewertet und Hinweise zur Optimierung gegeben werden.

Der Klima- und Eiswindkanal wurde speziell für diese Untersuchungen ausgelegt. Mit einem Windgeschwindigkeitsbereich von 0,1 bis 25 m/s und einer Turbulenzintensität kleiner 0,5 % deckt der Klima-Eis-Kanal einen Temperaturbereich von -22°C bis +40°C ab.

Mit dem Klima- und Eiswindkanal erweitert das Dienstleistungsunternehmen Deutsche WindGuard sein umfassendes Portfolio im Bereich Windkanaluntersuchungen.

Zum Windkanal-Zentrum gehören des Weiteren zwei Windkanäle zur Kalibrierung von Anemometern und ein akustisch optimierter Großwindkanal.

Einer der Kalibrier-Windkanäle dient der PTB (Physikalisch Technischen Bundesanstalt) als nationaler Standard für die Einheit m/s und ist damit an Genauigkeit nicht zu überbieten. Der akustisch optimierte Großwindkanal ermöglicht die Untersuchung von relativ großen Modellen bzw. Original-Segmenten von Windenergieanlagen.

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