Urlaub mit dem Auto: Richtiges Verhalten bei Stau

(PresseBox) (Berlin, ) Fast jeder Urlauber, der mit dem Pkw unterwegs ist, kennt ihn: den Stau auf der Autobahn oder auf vielbefahrenen Außerorts-Straßen. Staus entstehen dann, wenn besonders viele Kraftfahrer in derselben Richtung unterwegs sind. Unfälle, insbesondere Auffahrunfälle, sind ein besonders häufiger Grund für Staubildung. Die Deutsche Verkehrswacht rät deshalb, den sicheren Abstand zum Vordermann immer einzuhalten und vorausschauend zu fahren. Weitere häufige Ursachen für Staus sind Bauarbeiten oder Straßensperrungen.

Ein Stau kündigt sich meist durch zäh fließenden Verkehr an. Beginnt der Verkehr zu stocken, sollte jeder Pkw-Fahrer verantwortungsbewusst handeln: Es muss eine freie Gasse gebildet werden, durch die im Notfall Polizei, Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge zügig durchfahren können.

Der Präsident der Deutschen Verkehrswacht Kurt Bodewig MdB, Bundesminister a.D., rät: "Wird eine freie Gasse nicht vorausschauend eingerichtet, sondern beginnen Pkw-Fahrer erst im Ernstfall hin und her zu rangieren, verlieren Rettungsfahrzeuge wertvolle Zeit. Eine freie Gasse zu bilden, wenn der Verkehr bereits steht, ist fast unmöglich."

Ein Stau ist eine besondere Verkehrslage: "Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, so müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungsfahrbahn, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen eine freie Gasse bilden." (StVO § 11)

Pkw-Fahrer sollten immer auf das Gefahrzeichen "Stau" achten und schon frühzeitig das Warnblinklicht einschalten, damit die nachkommenden Pkw-Fahrer informiert sind.

Deutsche Verkehrswacht e. V.

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen - heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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