Open Access: Umfassende Informationen rund um den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz jetzt online

DFG ermöglicht kostenlosen Zugang zur "MAK-Collection"/ Meilenstein auf dem Weg zu frei verfügbaren Forschungsdaten / Transparente Politikberatung

(PresseBox) (Bonn, ) Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) liefert seit 1955 die wissenschaftlichen Grundlagen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Mit der Veröffentlichung der "MAK-Collection" im Open Access geht die DFG nun einen beispielhaften Schritt zu frei verfügbaren, elektronischen Informationen und stellt ab sofort Daten sowie detaillierte wissenschaftliche Begründungen zu mehr als tausend Arbeitsstoffen für die Nutzenden kostenfrei online zur Verfügung.

Die Daten, die angeben, ob, in welcher Weise und ab welcher Menge ein Arbeitsstoff schädlich ist, finden sich in der sogenannten MAK- und BAT-Werte-Liste der Kommission wieder. Die Liste geht jährlich dem Bundesarbeitsministerium zu und findet direkt Eingang in die Gesetzgebung zum Arbeitsschutz. Damit arbeitet die Kommission im Sinne des Satzungsauftrags der DFG, Parlamente und Behörden wissenschaftlich zu beraten.

Die "MAK-Collection" vereint alle seit 1972 publizierten Begründungen zu den maximalen Arbeitsplatz-Konzentrationen (MAK) und den biologischen Arbeitsstoff-Toleranzwerten (BAT) mit den Methoden zur Analyse in der Luft und in biologischem Material in deutscher und englischer Sprache. Alle weiteren Publikationen der Senatskommission werden ebenfalls im Open Access veröffentlicht. Die Daten stehen auf den Seiten des Vertragspartners der DFG, des Wiley-VCH Verlags, bereit. Die Webseite im Bereich der WileyOnlineLibrary ermöglicht eine umfangreiche Suche nach deutschen und englischen Substanznamen, ihren Synonymen oder CAS-Nummern. Zusätzlich zu den Internetansichten bietet die Seite druckbare pdf-Dokumente.

Für die DFG markiert die Veröffentlichung der "MAK-Collection" einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Open Access für Forschungspublikationen. Deutschlands größte Forschungsförderorganisation betreibt dies schon lange: Die DFG unterzeichnete bereits 2003 die "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen"; im Jahr 2006 verabschiedete der Hauptausschuss der DFG Richtlinien für die Bereitstellung von Projektergebnissen im Open Access. Dafür wird die DFG sich sowohl in der Förderung als auch in der Wissenschaftspolitik weiterhin engagieren.

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