Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum (DRRF) und die neue Russisch-Deutsche Energie-Agentur (RUDEA) vereinbaren Zusammenarbeit zur Steigerung der Rohstoff-Effizienz

(PresseBox) (Leipzig, ) Mit Abstand größte Energie- und Rohstoffquelle Europas: das Volumen der möglichen Effizienzsteigerungen in Russland
"Exploriert, aber noch nicht erschlossen": fast die Hälfte der russischen Energieproduktion

Im Rahmen der aktuellen Zusammenkunft des Lenkungskreises des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums (DRRF) wurde jetzt eine Kooperation zwischen dem Rohstoff-Forum und der neuen Russisch-Deutschen Energie-Agentur (RUDEA) vereinbart.

Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur DENA und Anreger der Russisch-Deutschen Energie-Agentur RUDEA führte aus: "Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat im Juni 2008 einen Erlass unterschrieben, nach dem der Energieverbrauch je Produktionseinheit bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent unter den Stand von 2007 reduziert werden soll. Dies entspricht der doppelten Energiemenge, die Russland heute in Form von Erdgas nach Westeuropa exportiert. Nach Aussage des russischen Energieministers Sergej Schmatko sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz häufig wirtschaftlicher zu erschließen als neue Erdgasfelder in Sibirien." Hieraus ergebe sich das Effizienzpotential. Hier wollen RUDEA und DRRF zusammenarbeiten.

Institutioneller Träger der umfangreichen Aktivitäten ist auf deutscher Seite der Verein Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum e.V. (DRRF). Schirmherr im Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum ist der Vorstandsvorsitzende der Verbundnetz Gas AG Leipzig, Prof. e.h. Dr.-Ing. Klaus-Ewald Holst. Auf Seiten der russischen Partner sind dies der Vorsitzende des ständigen Nationalen Organisationsausschusses des Russisch-Deutschen Rohstoff-Forums Prof. Dr. Wladimir Litvinenko (Rektor Staatliches Bergbauinstitut St. Petersburg) und dessen Co-Vorsitzender Valerij Jasew (stv. Vorsitzender der Staatsduma und Präsident der Russischen Gasgesellschaft).

Mit der Kooperationsvereinbarung gehen beide Partner einen entscheidenden Schritt zur Verknüpfung gemeinsamer Aktivitäten. Dabei wird das spezielle Wissen des Rohstoff-Forums in den Bereichen der Exploration, Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen mit den künftigen Aktivitäten der RUDEA, die sich mit Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien beschäftigt, verknüpft.

"Wir können auf diese Weise dem Wunsch unserer russischen Partner nach einer engen Zusammenarbeit dieser für Russland immer wichtiger werdenden Frage nachkommen", erklärte der Schirmherr des Rohstoff-Forums und frühere Unter-Generalsekretär und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Prof. Dr. Klaus Töpfer aus Anlass der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Aufgabe des deutsch-russischen Rohstoff-Forums ist es u.a., bilaterale Projekte von russischen und deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Rohstoffe zu koordinieren. "Mit dieser Tätigkeit leistet das Rohstoff-Forum einen sehr wichtigen eigenständigen Beitrag für die politische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Russischen Föderation", betonte der frühere bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, Mitglied des deutschen Lenkungskreises des Rohstoff-Forums, auf der Veranstaltung.

Im Rahmen der Sitzung des Lenkungskreises wurde zudem beschlossen, die 3. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz dem Thema "Versorgungssicherheit mit Rohstoffen" zu widmen. Diese wird im März 2010 in Freiberg/Sachsen stattfinden.

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