Niederlande bieten Chancen bei Umwelt- und Entsorgungstechnik

(PresseBox) (Dan Haag, ) Über ihre Marktchancen in den Niederlanden können sich Unternehmen aus den neuen Bundesländern bei mehreren Sprechtagen im März 2009 informieren. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) bietet am Mittwoch, 4. März 2009, in Halle und am Mittwoch, 25. März 2009, in Magdeburg individuelle Gespräche an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themenfelder Umwelt- und Entsorgungstechnologie sowie Verpackungstechnik.

Die Sprechtage sind vor allem für kleine und mittlere Unternehmen geeignet, die sich für ein Engagement im Nachbarland interessieren. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert diese Unternehmen beim Auf- oder Ausbau ihrer Exportaktivitäten durch ein Vermarktungshilfeprogramm. Die Handelskammer koordiniert das Programm und gibt praktische Ratschläge, wie Unternehmer mit Hilfe der Förderung im Nachbarland aktiv werden können. Partner der Sprechtage sind die örtlichen Industrie- und Handelskammern.

Deutschland ist traditionell der wichtigste Handelspartner der Niederlande. Deutsche Unternehmen haben im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 60 Milliarden Euro in dieses Land verkauft.

Durch die spezielle geographische Lage der Niederlande spielt das Thema Wasser seit jeher eine wichtige Rolle. Die niederländische Regierung hat strenge Auflagen für den Umgang mit Wasser erlassen. Für Geschäftsfelder wie Wasserwiederaufbereitung, -säuberung und -verteilung besteht daher ständiger Bedarf an innovativen Lösungen und besonderen Technologien. Deutsche Unternehmen, die in diesen Feldern aktiv sind, können mit guten Erfolgsaussichten in den Niederlanden aktiv werden. Ähnliches gilt für die Luftqualität, die zahlreichen europäischen Richtlinien unterliegt. Moderne Messgeräte und -verfahren sind dafür ebenso wichtig wie etwa eine intelligente Technik für die Verkehrsleitung.

Auch die Verpackungstechnik bietet in den Niederlanden neuerdings größere Chancen. Ein zu Beginn 2008 in Kraft getretenes Gesetz zur Steigerung der Recyclingquote beim Hausabfall erfordert neue Lösungen für Sammelstellen, die getrennte Abholung beim Konsumenten sowie neue Verwertungsanlagen. Bislang wurde in den Niederlanden viel seltener Müll getrennt als in Deutschland.

Unternehmen können sich für die kostenlosen Sprechtage direkt bei der Deutsch-Niederländischen Handelskammer anmelden.

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