Finanzkrise bremst europäischen Markt für Telekommunikation bisher kaum

Detecon-Studie: Bisher größte europäische Expertenumfrage zu Auswirkungen der Finanzkrise in der Telekommunikationsbranche

(PresseBox) (Bonn/Eschborn, ) Während die Finanzkrise weltweit die Geschäftsaussichten trübt, bleibt die Telekommunikationsbranche in West- und Südeuropa weitgehend gelassen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Detecon. Über ein Drittel der europaweit befragten Führungskräfte der Branche spüren derzeit noch keine Auswirkungen auf ihr Kerngeschäft.

Bei den Endkunden erwarten über 60 Prozent der Befragten der Studie keine größeren Nachfrageeinbrüche und schließen für dieses Segment auch Preiskämpfe aus. "Im Segment der Geschäftskunden ist die Lage ähnlich stabil, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass Unternehmen größere Investitionen auf den Prüfstand stellen oder verschieben", erläutert Carsten Schröder, Autor der Studie und Managing Partner Corporate Finance bei Detecon.

Ihre Wachstumsziele sehen insgesamt 41 Prozent der Befragten trotz der geringeren Liquidität im Markt nicht eingeschränkt. Gegenüber West- und Südeuropa deckt die Detecon-Studie für Osteuropa allerdings deutlich größere Unsicherheiten für die Geschäftserwartungen auf. "Nachlassende Investitionen und Nachfrage des Auslands sowie ungünstige Entwicklung der Wechselkurse außerhalb der Eurozone machen eine Prognose für diese Märkte zunehmend schwierig", so Schröder.

Dem harten Wettbewerb innerhalb der Branche wollen die europäischen Telekommunikationsanbieter vor allem durch Kundenbindung und damit Sicherung der bestehenden Umsätze begegnen. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise optimierte Tarifbündel und erweiterte Serviceangebote zum gleichen Preis.

"Während andere Branchen mit teilweise historischen Einbrüchen zu kämpfen haben, zeigt sich der TK-Markt vor allem in Deutschland robust", erläutert Schröder. Generell zahlen sich für Westeuropa die seit Jahren etablierten Programme zur Effizienzsteigerung aus. "Der Rückstand in diesem Bereich stellt Osteuropa zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt vor besondere Herausforderungen", konstatiert Schröder.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld schlägt sich in der Telekommunikationsbranche zumindest in Punkto Sparsamkeit nieder. So sehen in der europaweit durchgeführten Studie exakt die Hälfte der Befragten in Teilbereichen Möglichkeiten zur Streckung langfristiger Investitionen. Damit wollen die Unternehmen die eigene Finanzlage verbessern. "Als Konsequenz könnte in Osteuropa die Infrastruktur für die dritte Mobilfunkgeneration weniger aggressiv ausgebaut werden", vermutet Schröder.

Die Studie "Impact of the Financial Crisis on the European Telecommunications Industry" steht kostenlos unter www.detecon.com/financialcrisis zum Download bereit.

Detecon International GmbH

Detecon ist eines der weltweit führenden Unternehmen für integrierte Management- und Technologieberatung. Auf Grundlage der wachsenden Bedeutung der IT- und TK-Technologien beraten wir heute Kunden aus nahezu allen Branchen unter anderem bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Optimierung von ICT-Strategien sowie bei der Steigerung der Unternehmens-Effizienz durch verbesserte Organisation und Prozesse. Die Grundlage der Beratungsleistungen von Detecon bildet das Wissen aus erfolgreich abgeschlossenen Management- und ICT-Projekten in über 100 Ländern.

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