Detecon CIO Talk: Mit Enterprise Architecture Management den Wert der IT sichtbar machen

IT-Verantwortliche von Coca Cola und DaimlerChrysler Financial Services referierten / Detecon stellt erstes vollständiges Architekturmodell nach OpenGroup-Standard vor

(PresseBox) (Bonn/Eschborn, ) Das Konzept der Enterprise Architecture eignet sich gut, um den Wert von IT-Landschaften zu steigern und zu kommunizieren. Dies betonten Martin Hölscher, CIO von Coca Cola, und Mario Böhme, Head of CIO Office von DaimlerChryser Financial Services, als Gäste auf dem CIO Talk. Detecon International hatte unter dem Motto „Enterprise Architecture – von der IT-Manufaktur zur gläsernen Service-Fabrik?“ am 9. November zahlreiche IT-Entscheider aus allen Branchen ins Frankfurter Lindner Hotel geladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem ein von Detecon vorgestelltes Modell für IT-Unternehmensarchitektur, das erstmals vollständig alle Richtlinien des Architecture Framework der OpenGroup umsetzt.



„In großen Unternehmen laufen jährlich Tausende von IT-Anforderungen mit völlig unterschiedlicher Granularität auf“, hob Uwe Weber, Leiter der Gruppe Architekturstrategie bei Detecon und Initiator des CIO Talk, hervor. „Unser auf den Vorgaben der OpenGroup basierendes Framework für Enterprise Architecture bietet einen ganzheitlichen Ansatz, der auch eine große Menge an komplexen Aufgaben mit sinnvollen Budgets versieht. Das praxisbewährte Modell schafft Transparenz, indem es vom Anforderungsmanagement bis zur Budgetierung alle relevanten IT-Projekte konsolidiert, bewertet und umsetzt“, schilderte der Detecon-Berater seine Praxiserfahrungen. Zudem richte die Methode IT-Maßnahmen nachvollziehbar an den strategischen Geschäftszielen eines Unternehmens aus.



CIO von Coca Cola: „IT muss mehr kommunizieren“

Der Schlüssel zum Erfolg der Informationstechnologie liege nicht nur in der technologischen Leistungsfähigkeit, erklärte Martin Hölscher. „Vielmehr muss die IT ihren Wert für das Business in geeigneter Weise und in der Sprache des Managements kommunizieren und vermarkten“, mahnte der IT-Leiter. Mario Böhme schilderte die erfolgreiche Einführung des Enterprise Architecture Management bei DaimlerChrysler Financial Services: „Weltweit betreiben wir mehr als 40 lokale IT-Einheiten mit über 800 IT-Mitarbeitern, die für mehrere hundert unterschiedliche Applikationen verantwortlich sind. Bis 2003 gab es keine einheitlichen Architektur-Standards. Heute verfügen wir über Standards und Methoden für die strategische Planung von Applikationslandschaften, die wir nun sukzessive in unseren Gesellschaften implementieren. Damit wird es möglich, die IT-Kosten für einzelne Geschäftsprozesse, wie die Erstellung eines Angebots für einen Finanzierungsvertrag, zu beziffern.“ Die Effizienz der IT in Prozessen und Applikationen werde damit vergleich- und optimierbar.



In der Diskussion stellte Moderator Dr. Thomas Götz, Leiter des Bereichs Information Technology bei Detecon, die Frage nach den Kommunikationsqualitäten des Enterprise-Architecture-Modells. Martin Hölscher hierzu: „Setzt das Modell auf Begriffe, die Management und Fachabteilungen verstehen, dann bringt dies die IT nach vorne.“ Fraglich sei dabei aber, ob der Terminus „Architecture“ die Beteiligten nicht irrtümlich zu rein technologischen Diskussionen verleite. Mario Böhme betonte hingegen, dass Enterprise Architecture Management ein wirksames Instrument sei, um komplexe IT-Zusammenhänge für Fachverantwortliche verständlich darzustellen. „Damit wird der Wert der IT sichtbar und eine effektive Zusammenarbeit zwischen Business und IT möglich“, so der Leiter des CIO Office von DaimlerChrysler Financial Services.

Hier schloss sich Uwe Weber von Detecon International an: „Enterprise Architecture Management ist ein Modell, das eine Brücke zwischen IT und Geschäftsprozessen schlägt und ein gemeinsames Verständnis schafft“, erklärte der Consultant.



Weber zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des CIO Talk: „Wir wollten einen unkomplizierten Meinungsaustausch anregen, aus dem alle Beteiligten viele Ideen und Informationen mitnehmen. Das ist uns trefflich gelungen“, zieht er ein durchweg positives Fazit der Veranstaltung. Die Reihe wird 2006 fortgesetzt.

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