"Sieger sind immer perfekt vorbereitet"

7. Ammerbucher Design Talk mit Extremsportler und Ex-Musiker Joey Kelly

(PresseBox) (Ammerbuch, ) 50 Unternehmer haben beim 7. Ammerbucher Design Talk zum Thema "Das Geheimnis der Spitzenklasse" Joey Kelly erlebt. Einig war sich der Ex-Musiker der legendären Kelly-Family mit Industriedesigner Jürgen R. Schmid, dass es "leichter ist, viele leichte Projekte zu machen als wenige schwere."

Der Gastgeber und Inhaber von Design Tech machte aber auch deutlich, dass die Konkurrenz an der Spitze deutlich überschaubarer werde. Schmids Gäste erlebten den 37-jährigen Kelly konzentriert auf die Unternehmer und bodenständig im Umgang. Eindrucksvoll schilderte der frühere Gitarrist den Aufstieg der 14-köpfigen Familie von den bettelarmen Straßenmusikern der frühen 1980er-Jahre zum millionenschweren Familienunternehmen, das international gefeiert wurde und mehr als 20 Millionen Platten und CDs verkaufte.

"Wenn man bei einem Vorhaben alles richtig macht, kommen Erfolg und Geld fast gesetzmäßig", lautete ebenso ein Kernsatz des gebürtigen Iren wie der Hinweis "gute Vorbereitung ist fast alles." Dem Vater dreier Kinder, der mit seiner Familie auf einem Bauernhof bei Köln lebt, nimmt man diese Thesen ab. Bewegend schilderte er, wie der strenge Vater - die Mutter starb 1982 mit 38 Jahren an Krebs - zu Hause und auf der Bühne ein hartes Regiment führte, auch wenn die Musiker nur drei oder vier Zuhörer hatten.

Zehn Jahre lang managte Joey nach dem Durchbruch zum TV-Erfolg das Familienunternehmen, das in Spitzenzeiten mit 50 Mitarbeitern 120 Millionen Mark pro Jahr umsetzte. "Ich hatte nur das Talent, mich quälen zu können", antwortet der heutige Extremsportler auf die Frage von SWR-Moderator Markus Brock, warum nicht seine älteren Brüder diese Aufgabe übernahmen.

Konsequenz, Selbstüberwindung, langer Atem und Neugierde, darin waren sich Jürgen R. Schmid und Kelly einig, sind auch Attribute, die den Industriedesigner an die Spitze brachten. Denn mit dieser Einstellung bietet er jedem Kunden auch einen Mehrwert wie bessere Ergonomie, günstigere Kosten oder höhere Bekanntheit, was deren Absatz und Ertrag steigert.

Doch während Kelly heute diese charakterlichen Eigenschaften bei bis zu 200 Kilometer langen Wüstenläufen unter 39 Stunden beweist, setzt Schmid diese im Design von Hightech-Maschinen oder Medizingeräten ein. Und im Gegensatz zu Kelly, der sich nur selbst motivieren muss, braucht der 54-Jährige ein Team, das seine Werte teilt.

"Es war erstaunlich, wie einfach sich die Prämissen des Spitzensports und der Unterhaltungsbranche auf die Industrie übertragen lassen", zog etwa Andreas Förster, Geschäftsführer von Maquet Cardiopulmonary in Hirrlingen, nach 90 Minuten Talk Bilanz. Die Gäste, die bis aus Berlin, Chemnitz oder Bielefeld angereist waren und selbst Führungskräfte bei Markt- und Technologieführern sind, blieben bei Wein und Häppchen noch lange, um mit Kelly übers Laufen oder Teamführung zu fachsimpeln. Der 37-Jährige, der sich selbst auf Stefan Raabs TV-Duelle wettkampfmäßig vorbereitet, habe mit seinem authentischen Vorbild auch den Willen seiner Zuhörer zu weiteren Spitzenleistungen gestärkt, so Schmids Fazit.

www.designtech.eu

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