FOCUS setzt neue Maßstäbe!

Extrem-Test für den Milram Team-Renner FOCUS Izalco im Wald von Arenberg

(PresseBox) (Cloppenburg, ) Paris-Roubaix, der Wald von Arenberg. 2400 Meter, die es in sich haben. Für Mensch und Rennrad ist dieser Streckenabschnitt des berühmten Eintagesrennen eine wahre Herausforderung. Das Kopfsteinpflaster weist Höhenunterschiede bis zu 10 Zentimeter auf. Das bedeutet extrem hohe Belastungen für Material und Pilot. "Härter geht's nicht", da sind sich alle Fahrer und Radhersteller einig. Doch welche Kräfte wirken tatsächlich auf Mensch und Rennrad ein? Dieser Frage ging FOCUS im Rahmen umfangreicher Radtests auf den Grund. Das Milram Team- Rennrad FOCUS Izalco wurde unter absolut härtesten Bedingungen getestet. Beeindruckend: Das Rad meisterte die Prüfung sogar mit Bravour.

"Noch nie wurde diese Strecke mit Profis unter realen Bedingungen mit Dehn-Messstreifen und Beschleunigungssensoren an den Fahrrädern aufgenommen", erklärt Ernst Brust, Geschäftsführer von velotech.de GmbH, dem führenden Dienstleister und Sachverständigen für alle Themen rund um das Fahrrad in Europa. Bislang verließen die Experten sich im professionellen Rennradsport auf Erfahrungsberichte der Profis. Um diese Erfahrungen wissenschaftlich aufzuarbeiten, wurde die Strecke mit den Testrädern mehrfach abgefahren - in verschiedenen Geschwindigkeiten, mit unterschiedlichen Laufrädern und unterschiedlichem Luftdruck in den Reifen. Die beiden Routiniers in Sachen Paris-Roubaix Servais Knaven, der die Ziellinie des Rennens bereits einmal als Sieger und insgesamt 14 Mal überquerte, und Ralf Grabsch von Team Milram fuhren gleich mehrmals die berühmt berüchtigte Kopfsteinpflaster-Strecke im französischen Arenberg ab.

Die aus der Serienproduktion genommenen Testräder des Modells FOCUS Izalco wurden mit der Technik von velotech.de verdrahtet, um alle auf das Rennrad einwirkende Kräfte aufzuzeichnen. Die gemessenen Daten waren erstaunlich: "Im gemäßigten Renntempo wirkten die härtesten Fahrbahnbelastungen. Wir haben Vertikalbeschleunigungen - die auch direkt den Fahrer belasten - und Horizontalbeschleunigungen - die der Fahrer nicht zu spüren bekommt - gemessen. Die Messwerte waren überraschend hoch: Vertikal wirken an der Vorderradachse bis zu 35g, von denen noch 8g am Lenker messbar sind. Je nach Einfederung der Komponenten und zu beschleunigender Masse werden hohe Zug- und Druckspannungen im Material erzeugt", führt Brust aus und ergänzt: "Die ermittelten Betriebslasten wurden in ein Prüflastkollektiv umgerechnet und auf dem Rollenprüfstand im Labor simuliert. Der Prüfstand wurde mit dem beladenen Meßfahrrad geeicht. 600 Testkilometer im Labor waren der Sollwert. Das FOCUS Izalco schaffte wesentlich mehr."

1.000 Kilometer legte das FOCUS Izalco mit der extrem hohen Belastung des nachgeahmten Kopfsteinpflasters zurück - das entspricht ca. 180 Mal der Passage von Arenberg. Es entstanden dabei keine Schäden. Hinzu kam ein unnatürlich hohes Fahrergewicht: 115 Kilogramm hatte das Team-Rennrad im Testlabor über die fiktive Kopfsteinpflasterstraße zu tragen. Zum Vergleich:
Team-Milram Kapitän Linus Gerdemann wiegt keine 70 Kilogramm.

Als Ganzes und nicht nur in Einzelteilen getestet, bestand das FOCUS Izalco Team Milram den Extremtest, meisterte im Anschluss dazu noch alle erforderlichen Labortests mühelos. Nicht nur die Profis von Team Milram wissen nun, dass auf die FOCUS-Rennmaschinen bei schwersten Bedingungen Verlass ist. Auch abseits der berüchtigten Rennstrecken, fern von Belastungen, die im normalen "Leben" eines Rennrades nicht vorkommen, profitieren Profi- und Freizeitfahrer. Denn die gewonnenen Erkenntnisse fließen in weitere Entwicklungen ein. Dabei lieferte der Test nicht nur Angaben zur Festigkeit, sondern insbesondere auch zu Fahrkomfort und Elastizität der Rahmen.

Der Testverlauf wurde in einem Video festgehalten und kann ab sofort auf www.focus-bikes.de angeschaut werden. Darüber hinaus wird in Kürze der ausführliche Testbericht zum Download zur Verfügung gestellt. Ein Video zu den Ergebnissen wird derzeit erarbeitet.

Begleitet wurde der Test Paris-Roubaix von der RoadBIKE, die in ihrer aktuellen Ausgabe (April 2009) ausführlich berichtet.

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