Reederei Hamburg Süd pilotiert mit der dbh das Projekt "EU-Vorabanmeldung" in 11 europäischen Ländern

(PresseBox) (Bremen, ) Einer der bedeutendsten Reeder in Nord-Süd Container Liniendiensten, Hamburg Süd, implementiert in 11 europäischen Ländern gemeinsam mit der dbh Logistics IT AG die elektronische Abwicklung der EU-Vorabanmeldung: Niederlande, Italien, Spanien, Großbritannien, Portugal, Zypern, Frankreich, Belgien, Malta, Griechenland und Deutschland.

Seit Ende 2009 führen die Verantwortlichen von Hamburg Süd und der dbh Logistics IT AG intensive Gespräche zum Projekt EU-Vorabanmeldung. Als wichtiger Schritt zur Vorbereitung des gemeinsamen Projektes, erfolgte Anfang des Jahres ein gemeinsamer Workshop.

"Die fachliche Kompetenz und die zügige Umsetzung waren wichtige Gründe für uns, weswegen wir uns für die dbh Logistics IT AG als Projektpartner entschieden haben", berichtet der Director Marketing & eCommerce Paul Wenger. Zusätzlich ist das länderspezifische Know How der dbh Logistics IT AG sehr ausgeprägt und gibt somit mehr Sicherheit für eine erfolgreiche Integration.

Hintergrundwissen zur EU-Vorabanmeldung Die EU-Vorabanmeldung oder Entry Summary Declaration (ENS) ist eine EUweite Verpflichtung, die ab 1. Januar 2011 von allen Wirtschaftsbeteiligten in die bestehenden Logistikprozesse integriert werden muss. Sie ist Teil des europäischen Import Control System (ICS). Ziel der EU-Vorabanmeldung ist eine einheitliche Risikoanalyse auf europäischer Ebene und eine schnellere Bearbeitung und zügigere Freigabe von Waren nach der Ankunft.

Durch VO (EG) 648/2005 werden Zollbeteiligte dazu verpflichtet, Vorabanmeldungen im Voraus bei den Zollbehörden abzugeben. Hier müssen Informationen schon vor Verladung der Waren im Abgangsland vorhanden sein, die heute erst kurz vor oder gar erst bei der Ankunft der Waren benötigt werden. Zudem sind die Informationsketten der Beteiligten untereinander weiter abzustimmen und auszubauen, um die benötigen Daten zum richtigen Zeitpunkt bei den unterschiedlichen Zollbeteiligten zur Verfügung zu haben.

Eine EU-Vorabanmeldung muss dabei elektronisch an die erste Eingangszollstelle in der EU abgegeben werden. Im Rahmen der Umsetzung der Sicherheits- und Risikoanalyse beim Zoll ist bei den Wirtschaftsbeteiligten teilweise ein tiefer Eingriff in die bestehenden Geschäftsprozesse notwendig.

Damit ein Zollbeteiligter seiner Verpflichtung zur Abgabe in den unterschiedlichen (Eingangs-) Ländern der EU nachkommen kann, wird hier eine Softwarelösung benötigt, die entsprechende Länderanbindungen bietet.

Know how verbindet. Die Kompetenzen von Hamburg Süd im Seeverkehr und dem starken europäischen Netzwerk, verbunden mit der Software-Lösung der dbh bilden die starke und notwendige Projekt-Basis. Dies war ausschlaggebend für die zukünftig gemeinsame Zusammenarbeit, um eine europaweite Lösung zur EU-Vorabanmeldung zu ermöglichen. Die Anbindung an die 11 europäischen Länder wird zum 1. Januar 2011 fertiggestellt sein. Realisiert werden die Schnittstellen in der dbh Lösung Advantage Pre-Declaration, die im Hosting des dbh eigenen Rechenzentrums betrieben wird.

Weitere Informationen zu den Leistungen der dbh finden Sie unter: http://www.dbh.de/navigation/produkte/customs-solutions/advantage-pre-declaration.html

Wichtig zu wissen:

Die EU-Vorabanmeldung wird auch Vorabanzeige, ESumA, Eingangs-SumA, Entry Summary Declaration, ENS oder Pre-Declaration genannt. EAS und Eingangs- und Ausgangs SumA stehen wiederum für die Fachanwendung in ATLAS.

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