Zukunft-Tarifvertrag 2012: Konstruktiver Verhandlungsauftakt mit den Gewerkschaften

Personalvorstand Ulrich Weber: Demografische Zukunftsfragen gemeinsam gestalten

(PresseBox) (Berlin, ) Nach dem Auftakt der Tarifverhandlungen 2012 zum Zukunft-Tarifvertrag begrüßt die Deutsche Bahn die konstruktiven Gespräche mit den Gewerkschaften. Heute wurden in Berlin Verhandlungen mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fortgesetzt. Am 5. Januar 2012 verhandelten DB und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in Frankfurt.

DB Personalvorstand Ulrich Weber: "Wir freuen uns, dass alle beteiligten Sozialpartner sich im Ziel einig sind: Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen gilt es, Zukunftsfragen im Sinne des Unternehmens und der Beschäftigten gemeinsam zu gestalten. Die DB bietet höchst attraktive und soziale Beschäftigungsbedingungen. Mit dem Zukunft-Tarifvertrag 2012 haben wir gute Chancen, innovative Leitlinien einer demografiefesten Personalpolitik für die nächsten Jahre festzuschreiben und so die Attraktivität der DB als Arbeitgeber zu beweisen."

Der "Zukunft-Tarifvertrag" wird Fragen der Beschäftigungssicherung beinhalten und wichtige Antworten auf demografische Veränderungen geben. Darauf hatten sich DB und die Gewerkschaften bereits in der Tarifrunde 2011 verständigt.

Themen sind z.B. lebenslanges Lernen, altersgerechtes Arbeiten, Ausbildung und Qualifizierung. So ist ein Ziel, bei der beruflichen Entwicklung unterschiedliche Arbeits- und Lebensphasen stärker zu berücksichtigen und eine Beschäftigung ein Berufsleben lang bei der DB zu ermöglichen.

DB-Vorstand Weber geht aufgrund komplexer Fragestellungen von teilweise komplizierten Verhandlungen aus: "Das ist kein einfacher Weg. Aber es lohnt sich: Denn der Zukunft-TV 2012 sichert nicht nur weiterhin Arbeitsplätze bei gesundheitlichen Einschränkungen oder betrieblichen Veränderungen. Wir können damit auch Grundlagen für eine an Lebens- und Arbeitsphasen der Arbeitnehmer ausgerichtete Personalpolitik einführen. Wir müssen z.B. Antworten finden, wie wir die Übergänge von Schule zum Beruf oder vom Beruf in die Rente flexibler ausgestalten können."

Die Tarifverhandlungen mit der GDL werden am 8. Februar, die Verhandlungen mit der EVG am 10. Februar in Berlin fortgesetzt.

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