Daimler und Foton Motor unterschreiben Joint Venture Vertrag und erhalten Genehmigung zur Lkw- Produktion in China

(PresseBox) (Stuttgart/Peking, ) .
- Joint Venture mit Foton Motor fügt sich als Bestandteil der China-Strategie von Daimler in die strategische Partnerschaft mit Peking ein. Der Konzern baut damit in allen Segmenten der Automobilindustrie seine Marktpräsenz in China weiter aus

- Joint Venture Vertrag im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister Wen Jiabao unterschrieben

- Daimler baut Präsenz in China und Asien weiter aus

- Produktion von mittelschweren und schweren Lkw der Marke Auman mit lokaler Motorentechnologie von Mercedes-Benz geplant

- Baldige Gründung des Joint-Ventures mit chinesischem Lkw-Hersteller Foton Motor, zeitgleich zum Aufbau des Daimler Pkw-Motorenwerk von BBAC in China

Daimler und Foton Motor kommen bei den Verhandlungen zur Gründung eines gemeinsamen 50:50 Joint- Ventures einen großen Schritt weiter. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Premierminister Wen Jiabao wurde heute in Peking der Joint Venture Vertrag unterschrieben. Zuvor war die Freigabe durch die chinesische Regierung erteilt worden.

"Das Joint Venture mit Foton Motor ist ein weiterer Meilenstein bei der Umsetzung unserer China-Strategie und stärkt unsere Präsenz und Position in allen Segmenten auf diesem Markt. Es zeigt, dass wir einlösen, was wir angekündigt haben und dass wir das enorme Potenzial Chinas und der anderen Wachstumsländern nutzen", sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG zur Vertragsunterzeichnung".

"Die Genehmigung der NDRC zur Gründung des Joint Ventures mit Foton Motor in China ist ein entscheidender Meilenstein in der Gesamtstrategie von Daimler Trucks. Das Joint Venture bietet eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für Wachstum, Profitabilität und Expansion in China und mit Foton als globalem Partner auch in den internationalen Märkten", sagte Andreas Renschler, Vorstandsmitglied der Daimler AG und Leiter Daimler Trucks und Daimler Buses. "

"Durch das neue Joint Venture mit Foton Motor ist es Daimler gelungen, als erster und bislang einziger internationaler Automobilhersteller die Zusammenarbeit mit seinen chinesischen Partnern in allen Segmenten der lokalen Automobilindustrie zu intensivieren", erklärt Ulrich Walker, CEO und Vorsitzender von Daimler North East Asia. "Dank des langfristigen und intensiven Engagements in China konnte Daimler eine Reihe von Joint Ventures gründen."

"Wir sind sehr froh, mit Daimler Trucks den weltgrößten Lkw- Hersteller als strategischen Partner für die BAIC Tochtergesellschaft Foton Motor gefunden zu haben", sagt Xu Heyi, Vorstandsvorsitzender von BAIC. "Und wir freuen uns sehr, unsere zukünftig enge Zusammenarbeit mit Daimler heute durch dieses Joint Venture besiegelt zu haben. Daimler ist einer unserer wichtigsten strategischen Partner, mit dem uns eine langjährige Freundschaft verbindet."

"Wir werden für den weiteren Ausbau unserer Nutzfahrzeugaktivitäten vor allem auf die Technologiekompetenz von Daimler Trucks zurückgreifen können. Die Gründung des neuen Joint Ventures ist für uns ein erster Schritt zu einer weltweiten Geschäftstätigkeit", fügte Wang Jingyu, CEO und Präsident von Foton Motor hinzu.

Daimler wird seine Technologiekompetenz, insbesondere bei der Diesel-Motoren- und Abgastechnologie, in das Joint Venture einbringen, um die chinesischen Anforderungen zu den Abgasgrenzwerten bis zur Emissionsrichtlinie Euro V erfüllen zu können. Beide Partner werden die Lkw-Marke Auman von Foton als Plattform in China und Ausgangsbasis für gemeinsame Exporte einsetzen. Zudem wird Foton sein Vertriebs- und Servicenetz im mittleren und schweren Lkw-Bereich sowie seine Marktkompetenz in China und Asien in das gemeinsame Joint Venture einbringen. Foton ist seit seinem Einstieg in das Lkw-Geschäft im Jahr 1998 sehr schnell gewachsen und hat im vergangenen Jahr mit 82.234 abgesetzten schweren Lkw bereits eine Schlüsselrolle im Lkw-Segment in China besetzt.

Foton Motor ist ein Tochterunternehmen der Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC). Das Joint Venture erweitert Daimlers industrielles Engagement in China um Lastkraftwagen, zusätzlich zu Pkw und Transportern.

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:
www.media.daimler.com

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Daimler AG

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug- Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement.

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.

Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt, New York und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2009 setzte der Konzern mit mehr als 256.000 Mitarbeitern 1,6 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 78,9 Mrd. EUR, das EBIT betrug minus 1,5 Mrd. EUR.

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