Preiswert, langlebig, leistungsstark, leicht und sicher - Das Elektroauto braucht den Super-Akku

(PresseBox) (München/Düsseldorf, ) Die Marktreife von Elektroautos hängt an der Entwicklung der Batterietechnologie. Die Akkus für Elektroautos müssen schneller aufzuladen sein, eine größere Reichweite und höhere Sicherheitsstandards erfüllen, und vor allem kostengünstiger werden. Autohersteller arbeiten bereits eng mit Batterieherstellern und Forschungsinstituten zusammen, um Elektroautos zu einem vertretbaren Preis einem größeren Publikum anzubieten. Der Autohersteller Volkswagen kündigte im Juli an, durch den Einsatz von "Consumer-Batteriezellen" die Kosten für die Batterien um rund 45 Prozent senken zu können. Der Einsatz von Laptop-Akkus auf Lithium-Ionen-Basis wird bereits beim Sportwagen Tesla eingesetzt, ist aber Sicherheitsgründen umstritten. Auch das Gewicht in Reihe geschalteter Akkus ist noch ein Problem.

Das CTI Forum "Batterietechnologien" (29. und 30. September 2010, Berlin) greift den aktuellen Stand der Batterieentwicklung auf und stellt Marktentwicklungen und Perspektiven für die Massentauglichkeit von Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen vor. Die Bedeutung der Batterietechnologie innerhalb der Strategie des französischen Autoherstellers PSA Peugeot Citroën erläutert Bernard Sahut (PSA Peugeot Citroën). Die Anforderungen an elektrische Energiespeichersysteme und die Bedeutung des Energie- und Batteriemanagements zeigt Gerald Teuschl (Magna E-Car Systems GmbH & Co. OG) auf.

Die Herausforderungen, die es bei der Lithium-Ionen-Batterie bei Plug-In Anwendungen und der Integration in kleine Fahrzeuge gibt, beschreiben Vertreter von Johnson Controls SAFT Advanced Power Solution. Über mögliche Alternativen wie der Redox-Flow-Zelle zur klassischen Batterietechnik spricht Dr. Jens Tübke (Fraunhofer Institut für Chemische Technologie). Für ihn sind die Fortschritte in der Batterieentwicklung mit dem Einsatz neuartiger, maßgeschneiderter Materialien verbunden. "Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist notwendig, um neue Materialien in die Speichersysteme zu integrieren. Wichtig hierbei ist es, die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Verwertung abzudecken", so Tübke gegenüber CTI.

Weitere Themen des CTI Forums sind Sicherheitsanforderungen an Batteriesysteme sowie intelligente Batterie- und Energiemanagementsysteme. Zur Einführung in die Thematik geht dem CTI Forum ein Grundlagen-Workshop am 28. September voraus.

Weitere Informationen unter:
http://www.iir.de/pr-batterien2010

CTI Forum "Batterietechnologien"
(29. und 30. September 2010), München
http://www.iir.de/pr-batterien2010

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