SVME Purchasing Managers' Index

PMI schnuppert Höhenluft

(PresseBox) (Zürich, ) Der SVME Purchasing Managers' Index (PMI) erreichte im Mai dank einer Indexzunahme von 0.6 Punkten den Stand von 66.4 Zählern - ein historischer Höchststand. Mittlerweile befindet sich der saisonbereinigte PMI seit neun Monaten ununterbrochen über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch in einer über drei Monate geglätteten Darstellung ergibt sich ein historischer Höchststand. Der solchermassen gebildete PMI schloss im Mai mit 65.9 Punkten 0.4 Punkte über dem bisherigen Rekordhoch von August 2006.

Die ausserordentlich starke Industriedynamik, welche sich im derzeitigen PMI-Index widerspiegelt, geht immer noch von tiefem Niveau aus. Zudem zeigen sich in den Subkomponenten Kratzer im Lack der Rekordmedaille. Zwar schlossen im Mai alle fünf Subkomponenten, welche in die Berechnung des PMI einfliessen, in der Wachstumszone, doch stiegen nur die Subkomponenten "Produktion" (1.1 Pkt.) und "Lagereinkauf" (7.2 Pkt.) nennenswert an (die Lieferfristenkomponente stagnierte mit einem Plus von 0.6 Punkte). Der PMI-Anstieg basiert demnach hauptsächlich auf einer Aufstockung der Vorproduktelager. Dies kann zweierlei bedeuten. Entweder wurden Preiskorrekturen bei Rohstoffen genutzt oder bereits eingekaufte Vorprodukte nicht verwendet. Demgegenüber sanken die mehr in die Zukunft gerichteten Subkomponenten "Auftragsbestand" (-1.4 Pkt.) und Beschäftigung (-0.4 Pkt.). Offensichtlich nehmen Auftragsbestand sowie Beschäftigtenzahl weiter zu, wenn auch mit geringerer Dynamik. Dabei fällt insbesondere das marginale Abflauen der Beschäftigungsdynamik auf, befindet sich doch diese Subkomponente erst seit März und nur verhältnismässig knapp in der Wachstumszone (56.1 Pkt.).

Die Tabelle (PDF) fasst die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zusammen. Für jeden Subindex sind die prozentualen Anteile der Antworten aufgeführt, die im Vergleich zum Vormonat auf 'höher', 'gleich' oder 'tiefer' lauten. Daneben ist der jeweilige Indexstand aufgeführt. Der Stand eines Subindex' ergibt sich aus der Summe des prozentualen Anteils der auf 'höher' und der Hälfte des prozentualen Anteils der auf 'gleich' lautenden Antworten. Der PMI entspricht dem gewichteten Durchschnitt (Gewichte in Klammern) der Subindizes Produktion (0.25), Auftragsbestand (0.30), Lieferfristen (0.15), Lagerbestand Einkauf (0.10) und Beschäftigung (0.20). Ein Stand des PMI oder eines Subindex' über (unter) der 50.0-Punkte-Marke ist als Zunahme (Abnahme) zu interpretieren.
Für weitere Informationen sehen Sie die PDF-Datei.

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Dieses Dokument wurde vom Economic Research der Credit Suisse hergestellt und ist nicht das Ergebnis einer/unserer Finanzanalyse. Daher finden die "Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse" der Schweizerischen Bankiervereinigung auf vorliegendes Dokument keine Anwendung.

Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken. Die darin vertretenen Ansichten sind diejenigen des Economic Research der Credit Suisse zum Zeitpunkt der Drucklegung (Änderungen bleiben vorbehalten).

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