Computacenter plc gibt Ergebnis für 1. Halbjahr 2005 bekannt

Trotz enttäuschendem Start entspricht der Gesamtjahresausblick 2005 den Markterwartungen

(PresseBox) (Kerpen, ) Die Computacenter plc, Hatfield UK, hat im ersten Halbjahr 2005 einen Gruppenumsatz von 1,15 Milliarden Pfund (1,71 Milliarden Euro*) erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,23 Milliarden Pfund. Der Gewinn vor Steuern lag mit 8,2 Millionen Pfund (12,17 Millionen Euro*) deutlich unter dem des 1. Halbjahres 2004. Die Cashreserven der Gruppe sind um 41,6 Millionen Pfund auf 87,3 Millionen Pfund (129,55 Millionen Euro*) deutlich gestiegen. Für das erste Halbjahr ist eine auf 2,5 Pence (3,71 Eurocent*) pro Aktie erhöhte Interim-Dividende vorgesehen.

„Die erste Jahreshälfte 2005 war eine Herausforderung für Computacenter. Der Ergebnisrückgang ist hauptsächlich auf einen starken Verfall der Produktmargen im UK-Geschäft zurückzuführen. Positiv ist dagegen anzumerken, dass unser Managed-Services-Geschäft in Großbritannien weiterhin Fortschritte macht“, sagt Ron Sandler, Chairman der Computacenter plc. „Wir gehen davon aus, dass unser UK-Produktgeschäft auf absehbare Zeit weiterhin mit den Herausforderungen eines intensiven Preiskampfes konfrontiert ist. Zudem haben Hersteller Bestrebungen, ihre Produkte direkt an Großkunden zu verkaufen und Bonusprogramme zu reduzieren. In Erwartung dieser Entwicklungen haben wir im vergangenen Jahr mit einer umfassenden strategischen Neuausrichtung begonnen. Wir haben in der ersten Jahreshälfte 2005 eine grundlegende Reorganisation unseres Geschäftes in Großbritannien abgeschlossen und damit eine Plattform zur Umsetzung unserer neuen Strategie geschaffen. Nach der Einigung mit GE in der Kaufpreisauseinandersetzung zugunsten Computacenter wägt das Board nun den Einsatz dieser Cashreserven im Sinne der Shareholder ab. Auch wenn die Geschäfte im Juli und August besonders in England noch schleppend liefen, erwarten wir ein besseres Ergebnis im zweiten Halbjahr. Der Ausblick auf das Gesamtjahr entspricht den Markterwartungen.“

Der Gewinn je Aktie betrug 1,2 Pence (1,78 Eurocent*), im Vorjahr waren es 10,7 Pence (15,88 Eurocent*). Obwohl das Geschäftsergebnis unter den Erwartungen liegt, kündigte das Unternehmen eine Halbjahresdividende von voraussichtlich 2,5 Pence je Aktie (3,71 Eurocent*) an. In 2004 betrug die Dividende 2,3 Pence je Aktie (3,41 Eurocent*). Es ist Computacenters Politik, eine Halbjahresdividende von einem Drittel der Gesamtjahresdividende des Vorjahres auszuschütten und verdeutlicht außerdem die Liquidität des Unternehmens.


Deutschland: Schwache Konjunktur hemmt Umsatz; enttäuschendes Ergebnis, aber Ausblick auf Gesamtjahr positiv

In Deutschland erwirtschaftete Computacenter im ersten Halbjahr 2005 einen operativen Verlust von 1,5 Millionen Pfund (2,23 Millionen Euro*). Trotz eines Wachstums im Bereich Serviceleistungen von 6,5 Prozent verzeichnete das Unternehmen beim Gesamtumsatz einen Rückgang von 3,8 Prozent. Dies ist vor allem auf die anhaltend schwache Konjunkturlage sowie auf die Sparprogramme und den Investitionsstopp bei einigen Großkunden zurückzuführen. Sowohl im Produkt- als auch im Servicegeschäft standen die Margen unter Druck; dabei haben sich im Service insbesondere höhere Anlaufkosten für einen neuen Servicevertrag negativ auf die Marke ausgewirkt. Sehr positiv entwickelten sich die Professional Services. Speziell in den Bereichen IT-Sicherheit in Verbindung mit Voice/Data Telephony und Mobile Technology Solutions generierte Computacenter Wachstum.

Darüber hinaus konnte Computacenter in Deutschland seit Dezember 2004 den Geschäftsbereich Managed Services weiter ausbauen und hat ein Wachstum von 5,7 Prozent erzielt. Basis sind die Umwandlung bestehender Kundenverträge in Verträge mit einer längeren Laufzeit sowie eine Reihe neuer Vertragsabschlüsse. Im Rahmen der Partnerschaft mit der FinanzIT hat das Unternehmen beispielsweise einen Vertrag mit der Sparkasse Hannover abgeschlossen. Dieser sieht das End-to-End-Management für 3.500 IT-Workstations sowie Server, Infrastrukturen und Telekommunikations-Systeme vor. Zudem hat der Dienstleister gemeinsam mit Helpbycom, einem Jointventure von Computacenter und Sellbytel, einen Siebenjahresvertrag für das Management von 120.000 IT-User-Helpdesks bei der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet.

Um das Geschäft in Deutschland anzukurbeln, ging Anfang 2005 auch hierzulande eine neue Organisationsstruktur an den Start. Ziel der neuen Struktur ist ein stärkerer Fokus auf mittelständische Firmen, wo das Unternehmen signifikante Wachstumsmöglichkeiten sieht. Zudem soll bestehenden Kunden ein breiteres Produkt- und Serviceportfolio angeboten werden. Darüber hinaus hat Computacenter seine Aktivitäten in den Bereichen Government und Financial Services konzentriert und die Beziehungen zu seinen wichtigsten Partnern ausgebaut. Im 2. Halbjahr erwartet Computacenter in Deutschland wie im Vorjahr ein deutlich besseres Ergebnis, speziell im Bereich öffentlicher Auftraggeber, die in der Regel zum Jahresende investieren.

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