Comarch etabliert sich in Dresden Software-Spezialist aus Krakau eröffnet Entwicklungszentrum

(PresseBox) (Krakau, ) Mit einer Eröffnungsfeier im Dresdner Schloss Eckberg hat sich am Donnerstag, 5. Januar (Beginn 17 Uhr), das aus dem polnischen Krakau stammende Software-Unternehmen Comarch S.A. in Dresden etabliert. In enger Kooperation mit der TU Dresden will die Comarch Software AG bis 2007 etwa 90 Software-Spezialisten einstellen und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum (F&E Zentrum) aufbauen. "Die neue Niederlassung in Dresden ist Teil der A4 Technology Highway Initiative, die wir zusammen mit der TU Dresden und dem sächsischen Wirtschaftsministerium entwickelt haben", sagte Professor Janusz Filipiak, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Comarch, zur Eröffnung. "Durch die enge Kooperation mit der TU Dresden wollen wir unsere Position als führendes IT-Unternehmen in Zentral- und Osteuropa festigen. Vom Einsatz der qualifizierten sächsischen Software-Spezialisten erwarten wir innovative Lösungen für unsere Firmenkunden auf dem globalen IT-Markt."
Professor Klaus Meißner, Direktor des Institutes für Software- und Multimediatechnik der TU Dresden lobt den Ansatz des Unternehmens. "Comarch verfolgt eine intelligente Strategie, durch enge Zusammenarbeit neu gegründeter F&E-Zentren mit der lokalen Universität innovative Produkte zu entwickeln und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die damit verbundenen Risiken werden durch Beteiligung an Förderprojekten der EU, des Bundes und des Landes begrenzt." Filipiak hat Comarch vor zehn Jahren selbst aus der Universität Krakau heraus gegründet.
Mit einem "Serdecznie witam! Herzlich willkommen!" begrüßt Wirtschafts- und
Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) das Unternehmen in Sachsen. "Diese
Ansiedlung beweist, die Europäische Union ist keine Einbahnstraße und
Sachsen ist ein gutes Pflaster für die IT-Branche." Jurk wünscht den
polnischen Softwareentwicklern viel Erfolg.
Die Ansiedlung von Comarch in Dresden war nach einem ersten Kontakt mit dem Wirtschaftsministerium Ende 2004 von der Wirtschaftsförderung Sachsen betrieben worden. Sie vermittelte einen Fach-Austausch mit der TU Dresden. Die Informatik-Tüftler der TU entwickelten mit Comarch etliche Forschungsideen, von denen sechs als Förderprojekte beantragt wurden. Professor Meißner hofft, dass sich bald noch mehr innovationsorientierte Softwarefirmen für den Standort Dresden interessieren. Bisher finden von den jährlich mehr als 200 Informatik-Absolventen der TU noch zu wenig Stellen in Sachsen.
Mehr als ein Dutzend TU-Studenten verbrachte bereits 2- bis 3-monatige Praktika am Firmensitz in Krakau, die meisten wurden zwischenzeitlich fest angestellt. Zur Dresdner Messe COMTEC im November 2005 brachte das Unternehmen sein erstes Produkt auf den deutschen Markt, eine Software, die dazu beträgt, Geschäftsprozesse zu automatisieren. Das ERP-System "CDN XL" setzen 40.000 polnische Unternehmen ein. Damit hat die Software in Polen 24 Prozent Marktanteil. "Das Dresdner Kompetenzzentrum wird den Vorsitz bei der Anpassung unserer Softwarelösungen für den deutschen Markt sowie bei Forschung und Entwicklung führen", gibt Prof. Filipiak das Ziel vor. O2, Siemens Business Services, die HVB Gruppe, die Metro AG und etliche andere Unternehmen verwenden in Deutschland bereits Software-Lösungen des polnischen Entwicklers.
Comarch versteht sich als internationaler Softwareanbieter von Telekommunikationslösungen für Wireless-, Wireline- und Internet-Services für Unternehmen, Handel und Dienstleistern. Seit der Gründung vor zehn Jahren hat sich das Unternehmen zu einem multinationalen Netzwerk mit rund 1.800 IT-Spezialisten und Geschäftsanalysten in Europa, den USA und im Mittleren Osten entwickelt. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) wurde Comarch als "Technologie-Pionier" ausgezeichnet, der zu Verbesserungen der globalen sozialen und wirtschaftlichen Konditionen beiträgt.
Laut Statistischem Landesamt gibt es in Sachsen aktuell 688
Softwareberatungs- und -entwicklungsfirmen mit 7.882 Beschäftigten. Die
jüngste ermittelte Umsatzzahl von insgesamt 693 Millionen Euro stammt aus 2003. Comarch wird sich mit seinen geplanten 90 Entwicklern im oberen Mittelfeld befinden. Nach Angaben der Wirtschaftsförderung Sachsen gehören zu Sachsens Größten IT-Services and Solutions GmbH, Chemnitz, PC-Ware Information Technologies AG, Leipzig, komsa Kommunikation Sachsen AG, Hartmannsdorf, SAP Systems Integration AG, Dresden, SALT Solutions GmbH, T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden und die gedas Deutschland GmbH - Niederlassung Zwickau.

ComArch SA

Comarch ist ein führender Anbieter von IT Business Solutions in Zentraleuropa, der auf das Formen von Klientenbeziehungen spezialisiert ist, um die Profitibilität seiner Kunden zu maximieren und deren Betrieb und Geschäftsprozesse zu optimieren. Comarch’s grundlegender Vorteil liegt in dem großen Wissen auf seinem Gebiet und spiegelt sich in unserer Software wider, welche wir als anspruchsvolle IT Lösung für Telekommunikation, Finanzservices, öffentliche Verwaltung sowie große, kleine und mittlere Unternehmen liefern und integrieren. Comarch ist spezialisiert auf Rechnungs- und Netzwerkmanagement, CRM (Customer Relationship Management) & Vertriebsunterstützung, ERP (Enterprise Ressource Management), EDI (Electronic Data Intercharge), welche durch eine Reihe von professionellen Services und überzeugenden F&E Traditionen unterstützt werden.

Seit der Entstehung vor 14 Jahren ist Comarch, eine wissensorietierte Firma, zum multinationalen Netzwerk , das Geschäftsstellen mit über 1800 hoch qualifizierten IT-Spezialisten in den Staaten, im Mittleren Osten und Europa hat, erblüht. Mehr auf www.comarch.com

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