Konjunkturprogramm Ökostrom

Quellen: Agentur für Erneuerbare Energien, BSW-Solar

(PresseBox) (Hamburg, ) Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersucht, wie hoch die kommunale Wertschöpfung durch erneuerbare Energien in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2011 ausfällt. Das Ergebnis: Der dezentrale Ausbau erneuerbarer Energien und die damit verbundenen Investitionen sorgen weiterhin für Beschäftigung, Einkommen und Steuer-einnahmen auf kommunaler Ebene und zahlen sich deshalb aus. Die Forscher des IÖW erwarten eine positive Entwicklung. Für 2011 rechnet das Institut mit Wertschöpfungseffekten von 8,9 Milliarden Euro, davon rund 7,5 Milliarden Euro durch Ökostrom-Kraftwerke und jeweils rund 740 Millionen Euro durch Anlagen zur Wärme- und Kraftstofferzeugung.

"Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kostet Geld, aber er sorgt auch für konkrete Mehrwerte", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirkt wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit erneuerbaren Energien versorgen, sparen nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgen auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen - und das kommt letztlich auch allen Verbrauchern wieder zugute", so Mayer weiter.

Mayers Prognose stützt der BSW-Solar, der konstatiert, dass die Preise für Solarstromanlagen von 2006 bis heute um mehr als 40 Prozent gesunken sind. Bei anhaltender Preisentwicklung wird der selbst erzeugte Solarstrom laut BSW-Solar schon kurzfristig mit normalen Haushaltsstromtarifen konkurrieren können (s. hierzu auch "Grid Parity - Netzparität" aus dem NewsBreaker März 2010).

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