Christmanns Energiesparcomputer an Hannoveraner Schulen werden als "Green-IT-Projekt 2010" ausgezeichnet

(PresseBox) (Ilsede, ) Christmann Informationstechnik hat die Grundschule Mengendamm, die Integrierte Gesamtschule Linden und das Gymnasium Humboldtschule mit Energiesparrechnern ausgestattet. Jetzt wurde der Stadt Hannover im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Wettbewer-bes "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" dafür die Auszeichnung "Green-IT-Projekt 2010" verliehen.

Wie man dem wachsenden Bedarf an Schulrechnern gerecht wird, die Arbeitsbedingungen verbes-sert, die Arbeit der Administration erleichtert und gleichzeitig Energie- und Ressourcen spart, haben drei Hannoveraner Schulen auf vorbildliche Art und Weise demonstriert. Die Projekte wurden durch großes Engagement der Eltern und Lehrer an den Schulen initiiert und durch den regionalen Klima-schutzfonds proKlima unterstützt. Die Stadt Hannover erhält für die Umsetzung der Schulprojekte über proKlima einen Sonderpreis im Bereich Green IT.

In der Grundschule Mengendamm hat man sich nach zwei erfolglosen Versuchen der Umstellung auf Thin Clients für Kompaktrechner entschieden. Bei Kompaktrechnern werden Notebookteile zu einem Computer ohne Tatstatur und Moni-tor kombiniert. Dadurch kann dieselbe Software wie auf Standard PCs eingesetzt werden, allerdings mit wesentlich geringerem Platz- und Energieaufwand. Die Integrierte Ge-samtschule Linden hat nach einer privaten Spende von 20 Thin Clients auch in der Folgezeit auf diese Technik gesetzt. Heute sind bereits 42 hin Clients im Einsatz, weitere sollen folgen. Und auch am Gymnasium Hum-boldtschule sollen langfristig gesehen Thin Clients zum Einsatz kommen. Bislang wurden bereits fünf besonders energieeffiziente Server beschafft und alle Rechner in Terminalarbeitsplätze umgewan-delt. Die alten PCs organisieren lediglich noch den Datenverkehr zwischen Server, Tastatur und Bild-schirm und können problemlos durch die noch effizienteren Thin Clients ersetzt werden. Auf Initiati-ve engagierter Fachlehrer ist es also allen Schulen gelungen unter Berücksichtigung ihrer unter-schiedlichen technischen und finanziellen Ausgangsbedingungen einen optimalen Ansatz zu finden. Unterstützt durch die Stadt und proKlima leisten die drei Schulen damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz und weniger CO2-Emissionen. In der Summe werden jährlich 11.937 kWh Strom und rund 7.500 kg CO2 eingespart.

Um dieses enorme Einsparpotential an weiteren Schulen realisieren zu können, bietet proKlima ein Paket aus verschiedenen Handreichungen, Fortbildungen und finanzieller Unterstützung für einzelne Schulen an. Die oben genannten Ansätze werden dabei immer wieder als Beispiel für besonders ef-fektive und an die jeweiligen Voraussetzungen angepasste Lösungen genannt. Sie verdeutlichen im Kleinen, wie man durch individuell angepasste Lösungen gemeinsam die große Aufgabe Klimaschutz bewältigen kann.

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