Neue Ponemon-Studie zur Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz: Das Bewusstsein der Mitarbeiter hat große Bedeutung für die sichere Nutzung von Web 2.0-Anwendungen im Unternehmen

Zunehmende Nutzung von Internet-Applikationen für Geschäftsbelange erfordert höhere Sensibilität der Anwender und bessere Applikationskontrolle

(PresseBox) (Redwood City/Kalifornien, Ismaning, ) Der Security-Anbieter Check Point Software Technologies Ltd. (Nasdaq: CHKP) und das Ponemon Institute (http://www.ponemon.org) stellen heute die Ergebnisse ihrer weltweit durchgeführten Studie "Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz" vor. Danach sind rund 82% der befragten IT Security-Administratoren davon überzeugt, dass Social Networking, Internet-Applikationen und Widgets die Sicherheitslage ihrer Organisationen signifikant verschlechtert haben. Als größte Web 2.0-Sorgenkinder nannten die Untersuchungsteilnehmer Viren, Malware und Datenverlust. Diese Schwachstellen wollen 77% der befragten Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre durch die Implementierung einer entsprechenden Lösung adressieren.

Der weltweit bei mehr als 2.100 IT Security-Administratoren durchgeführten Studie zufolge ist die Mehrheit der Befragten davon überzeugt, dass die Mitarbeiter wesentlich dazu beitragen können, die mit der Nutzung von Internet-Applikationen einhergehenden Sicherheitsrisiken für ihr Unternehmen zu reduzieren. Gleichzeitig glauben die Sicherheitsverantwortlichen, dass die Mitarbeiter selten bis niemals eventuelle Sicherheitsbedrohungen für das Unternehmen bedenken, wenn sie im Rahmen ihrer täglichen Geschäftskommunikation Internet-Applikationen herunter laden, im Web surfen, Links öffnen, Video Streaming und Peerto-Peer (P2P) File Sharing-Seiten nutzen oder soziale Netzwerke pflegen. In der Konsequenz sind also Schulungsmaßnahmen gefordert, die den Endanwender für seine bedeutende Rolle bei der Wahrung der IT-Sicherheit in seinem Unternehmen sensibilisiert.

Unternehmen stellen zu wenig Schutz-Ressourcen bereit

"Unsere Studie belegt, dass Sicherheit für die Anwender von Web 2.0-Applikationen offensichtlich erst an zweiter Stelle steht", so Dr. Larry Ponemon, Gründer und Chairman des Ponemon Instituts. "Die wachsende Anzahl und zunehmende Raffinesse von Sicherheitsbedrohungen, gekoppelt mit der steigenden Verbreitung einfach zu nutzender und herunter zu ladender Online-Tools, verschärft die Anforderungen an den Schutz sensibler Geschäftsinformationen. Dies ist ein Problem, das durch strategische Investitionen in Technologie und Bewusstseinsbildung adressiert werden muss. Gleichzeitig zeigt unsere Studie, dass die meisten IT-Administratoren nicht glauben, dass ihre Organisationen ausreichend Ressourcen auf die Absicherung kritischer Web-Applikationen verwenden."

Brücke zwischen Anwendern und IT-Administratoren schlagen

Die auf Security-Lösungen spezialisierte Check Point Software Technologies ist seit jeher auf den Schutz von Unternehmen vor Sicherheitsbedrohungen fokussiert. Mit dem neuen Application Control Software Blade hat der Security-Anbieter heute eine Lösung angekündigt, die Organisationen bei der sicheren Nutzung und Verwaltung von Web 2.0-Applikationen unterstützt (siehe auch die heutige Presseinformation: "Für ein sicheres Internet - Check Point bringt umfassende Kontrolle von Web 2.0 Applikationen auf den Weg" und http://www.checkpoint.com/products/softwareblades/application-control.html). Die innovative UserCheck-Technologie des Produkts bindet die Mitarbeiter aktiv in den Entscheidungsprozess über die Nutzung der Anwendungen ein und ermöglicht IT-Administratoren, die Nutzung der Applikationen an die spezifischen Geschäftsanforderungen anzupassen. Das neue Blade nutzt das ebenfalls heute vorgestellte Check Point AppWiki, die weltweit größte Datenbank für die Klassifizierung von Applikationen. Sie bietet Security-Kontrollen für mehr als 50.000 Web 2.0-Widgets und über 4.500 Internet-Applikationen.

"Die Besorgnis der IT Security-Administratoren über mögliche, negative Auswirkungen von Web 2.0-Applikationen im Unternehmen ist verständlich", so Christine Schönig, Technical Manager bei der Ismaninger Check Point Software Technologies GmbH. "Um aber zu verstehen, welche Applikationen die Mitarbeiter tatsächlich für geschäftliche Zwecke nutzen und benötigen, brauchen sie bessere Tools. Etwa eine flexible Lösung, die die spezifischen Bedürfnisse von Benutzergruppen oder einzelnen Anwendern berücksichtigt und so die notwendige Brücke zwischen Benutzern und Administratoren schlägt. Und darüber hinaus den Mitarbeiter für mehr Vorsicht beim Web-Browsing und die Einhaltung der unternehmensweiten Sicherheitsregeln sensibilisiert."

Weitere, wichtige Untersuchungsergebnisse:

- Hohe Dringlichkeit - Fast 50% der Befragten sehen eine starke Notwendigkeit in der Reduzierung von Sicherheitsrisiken, die mit der Nutzung von Internet-Applikationen und Widgets einhergehen.

- Mehr Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter erforderlich - Die Mehrheit der Befragten sieht die Hauptverantwortung für die Minimierung von Web 2.0-Sicherheitsrisiken im Unternehmen bei den Mitarbeitern.

- Zu wenig Aufklärung bezüglich der Sicherheitsregeln des Unternehmens - Durchschnittlich 20% der Befragten glauben, dass die Mitarbeiter selten bis nie an mögliche Sicherheitsprobleme denken, wenn sie in ihrer täglichen Geschäftskommunikation Social Networking- und Internet-Applikationen nutzen.

- Die häufigsten Probleme - Arbeitsproduktivität, Malware und Datenverlust werden als die Hauptprobleme bei der Nutzung von Internet-Applikationen am Arbeitsplatz genannt.

"Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz" wurde im Juni 2010 als unabhängige Studie vom Ponemon Institut durchgeführt und bei IT Security-Administratoren in den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Australien erhoben. Die Untersuchung repräsentiert Organisationen jeder Größenordnung in 12 verschiedenen Branchen, einschließlich Finanzen, Industrie, Behörden, Einzelhandel, Gesundheits- und Bildungswesen.

Der vollständige Report steht unter http://www.checkpoint.com/products/downloads/whitepapers/ponemon_white_paper.pdf zur Verfügung.

"Die Untersuchungsdaten belegen, dass die Unternehmen die Probleme mit der internen Nutzung von Web 2.0 erkennen und ihnen glücklicherweise auch eine hohe Priorität zumessen", resümiert Schönig. "Mit dem Application Control Software Blade zeigt Check Point diesen Organisationen einen praktikablen Weg zur Applikationskontrolle auf, der den Mitarbeitern die Nutzung von Web 2.0 Tools ermöglicht, ohne jedoch die Sicherheitslage des Unternehmens zu gefährden."

Über Ponemon Institut

Das Ponemon Institute© widmet sich der Förderung verantwortlicher Information und Datenschutz-Management-Verfahren in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung. Um dieses Ziel zu erreichen, unternimmt das Institut unabhängige Forschung, bildet Führungspersonal aus dem privaten und öffentlichen Sektor aus und überprüft Datenschutzverfahren von Organisationen unterschiedlicher Branchen. www.ponemon.org.

Check Point Software Technologies GmbH

Check Point Software Technologies Ltd. (www.checkpoint.com), weltweit führend im Bereich Internetsicherheit, ist der einzige Anbieter, der komplette Sicherheitslösungen für Netzwerke, Daten und Endpoints bietet. Check Point bietet seinen Kunden kompromisslosen Schutz vor Bedrohungen aller Art, reduziert die Sicherheitskomplexität und senkt die Gesamtbetriebskosten. Mit FireWall-1 und der patentierten "Stateful Inspection"-Technologie war Check Point ein Vorreiter in der Sicherheitsbranche. Heute setzt Check Point mit der Software Blade-Architektur neue Impulse. Die dynamische Software Blade-Architektur ist eine sichere, flexible und einfache Lösung, die exakt an die Sicherheitsanforderungen einer Firma oder Umgebung angepasst werden kann. Zu den Kunden von Check Point zählen Zehntausende von Firmen und Organisationen jeder Größenordnung, darunter alle Fortune 100-Unternehmen. Die vielfach ausgezeichneten ZoneAlarm-Lösungen von Check Point schützen Millionen von Verbrauchern vor Hackern, Spyware und Identitätsdiebstahl.

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