Hightech hoch am HImmel

(PresseBox) (Reutte, ) Airbus setzt für die Produktion von Integralbauteilen aus Aluminium und Titan für ihr Flagschiff des 21. Jahrhunderts, den A380, auf Spezialwerkzeuge von CERATIZIT.


A380 – nicht nur die Größe zählt

Die Vorbereitungen und Produktion laufen auf Hochtouren, 2006 ist es dann soweit: der Airbus A380, das weltgrößte Verkehrsflugzeug mit 555 Sitzplätzen (Erweiterung bis zirka 800 Plätzen möglich) das 527 Tonnen auf die Waage bringt, wird dann in Betrieb genommen.

Bei den konzeptionellen Überlegungen des A380 handelte es sich nicht nur um Größe. Die Maschine bietet zwar 35% mehr Platz als das bisher größte Flugzeug, durch Technik und das Ausnutzen der Größenvorteile aber wird es zum Megaliner, der in zwei Bereichen sehr gut punktet: Geräuschentwicklung und Gewicht. Laut Aussagen von Airbus wird der A380 beim Start nur halb soviel Lärm erzeugen und allgemein 13% weniger Kraftstoff wie ihr Konkurrenzmodell verbrauchen (das Flugzeug wird mit weniger als 3 Liter Treibstoff pro Passagier und 100 Kilometern um Einiges sparsamer sein als ein moderner Turbodieselmotor). Die Erfolgfaktoren heißen Triebwerke der neuesten Generation, sehr gute aerodynamische Werte und Gewichtsersparnis.

CERATIZIT hilft beim Abnehmen

Um zu einem niedrigeren Gewicht zu kommen wählen die Flugzeughersteller immer leichtere Materialen – der Kampf ums Gewicht halt. Durch den Einsatz von Aluminium, Titan und Laminaten wie dem neuen Glare bringt der A380 ganze 15 Tonnen weniger Gewicht auf die Waage als ein ähnlich bemessenes Flugzeug für das die Technologie des bisher so erfolgreichen Jumbo Jets verwendet wurde.



Bei der Bearbeitung dieser Leichtmetalle und Legierungen für den Bau des A380 kommt CERATIZIT ins Spiel. Das Tiroler Stammwerk der CERATIZIT Gruppe ist hier Schlüssellieferant für Zerspanungswerkzeuge im Bereich der Integralbauteile aus Aluminium- und Titanlegierungen.

Aluminiumbauteile machen bis zu 65% des Gesamtgewichtes eines modernen Flugzeuges aus, Komponente aus Titanlegierungen in etwa 10%. Vor allem Bauteile, bei denen aufwendige und hochwertige Fräsarbeiten angesagt sind, wie Flügelkomponenten, Verbindungselemente, Querträger, Rippen, Querruder und Spoiler werden mit CERATIZIT-Werkzeugen bearbeitet.

Im Gegensatz zu den geschmiedeten Titanbauteilen werden die Aluminium Integralbauteile für die Flugzeugindustrie aus dem vollen Material gefräst (also aus einem Block Aluminium).
Beim Fräsprozess tragen kleine Wendeschneidplatten, die in einem Stahlkörper befestigt sind, das Material ab – dies mit einer Geschwindigkeit von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute.

Die große Herausforderung für die zerspanende Bearbeitung von großen Bauteilen ist, einen sehr stabilen und sicheren Prozess zu gewährleisten. Wichtig in der Hinsicht ist die Qualität und Stabilität der Wendeschneidplatten, da sie direkt mit dem Bauteil in Berührung kommen. Wenn zum Beispiel eine Wendeschneidplatte bricht, kann dies beträchtliche Schäden am Bauteil verursachen (nicht selten ist der sehr empfindliche Teil gar nicht mehr zu verwenden) – die Folge: Kosten durch Material- und Zeitverlust. Und so ein Bauteil ist dann eben nicht schnell neu gemacht, da das zu zerspanende Volumen bis zu 95% des ursprünglichen Gewichtes betragen kann. Je nach Bereich gibt es im Flugzeugbau gefräste Teile deren Erstellung mehrere Tage in Anspruch nimmt …

Auch die Anforderungen am fertigen Bauteil sind sehr hoch. Nicht nur sollen alle Dimensionen genauestens eingehalten werden, auch die Oberfläche des gefrästen Bauteils soll μ-genau den Normkriterien entsprechen. Durch den Einsatz von CERATIZIT Fräswerkzeuge ist eine hohe

Oberflächengenauigkeit gewährleistet, wodurch Nachbearbeitungen wie Schleifen oder Polieren überflüssig werden – und somit sehr viel Zeit gespart wird.

Der Einsatz der Frässysteme von CERATIZIT ermöglicht diese prekäre Arbeit. Speziell für das Hochgeschwindigkeitsfräsen sind die Produkte der HSC-11 Serie entwickelt worden (HSC steht für High Speed Cutting) Dabei wird u.a. die einzelne Wendeschneidplatte in einer einzigen Aufspannung µm-genau, dem Plattensitz entsprechend geschliffen („maßgeschneidert“).
Ein tiefes Produktsortiment lässt kaum eine Anwendung offen und Sonderlösungen können gefertigt werden.

CERATIZIT Austria GmbH

CERATIZIT S.A. - 2002 hervorgegangen aus der Fusion der Unternehmen CERAMETAL und Plansee Tizit - ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus. In ausgewählten Industriebereichen ist die 50-prozentige Tochter der Plansee Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Verschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u.a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. 400 aktive Patente besitzt CERATIZIT weltweit. Im Jahr 2007 erreichte das Unternehmen ein Umsatzvolumen von 600 Mio. Euro und beschäftigte über 4000 Mitarbeiter.

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