Steigerung des Nettoumsatzes - Abnahme der Ertragskraft

(PresseBox) (Luzern, ) Die CKW-Gruppe steigerte im ersten Halbjahr 2008/09 trotz rückläufigem Stromabsatz die Gesamtleistung um 5,9 Prozent. Hingegen reduzierte sich das Betriebsergebnis (EBIT) aufgrund höherer Kosten der Strombeschaffung und beim Personalaufwand um 20,8 Prozent. Aus dem Verkauf einer Beteiligung resultierte ein ausserordentlich hohes Finanzergebnis, was zu einem Unternehmensergebnis von 142,7 Mio. CHF führte.

Die CKW-Gruppe erhöhte im ersten Halbjahr 2008/09 ihre Gesamtleistung um 5,9 Prozent auf 421,8 Mio. CHF (Vorjahr 398,4 Mio. CHF). Sowohl das Segment Energie mit 6,0 Prozent als auch das Segment Installationen mit 8,4 Prozent trugen zu dieser Steigerung bei.

Höherer Betriebsaufwand - tieferes Betriebsergebnis

Der Betriebsaufwand erhöhte sich um 10,1 Prozent auf 378,9 Mio. CHF (Vorjahr 344,2 Mio. CHF), was in erster Linie auf höhere Gestehungskosten für Elektrizität und auf einen Anstieg des Personalaufwands zurückzuführen ist. Zudem haben folgende drei Faktoren den Betriebsaufwand geprägt: die vom Bundesrat im Dezember 2008 geänderte Verordnung des StromVG und die darauf basierende Verfügung der Eidg. Elektrizitätskommission (ElCom) zur Senkung der ursprünglichen Mehrkosten für die Kunden, die Zunahme von Abschreibungen aufgrund höherer Investitionen in die Netzinfrastruktur und die Entwicklung der Finanzmärkte. Entsprechend ging das Betriebsergebnis (EBIT) verglichen mit der Vorjahresperiode um 20,8 Prozent auf 42,9 Mio. CHF zurück (Vorjahr 54,2 Mio. CHF).

Beteiligungsverkauf beeinflusst Unternehmensergebnis

Das Finanzergebnis wurde im ersten Halbjahr 2008/09 durch den Verkauf der Beteiligung an der Wasserwerke Zug AG mit 106,6 Mio. CHF stark begünstigt. Der Veräusserungsgewinn ist aufgrund des steuerlichen Beteiligungsabzuges steuerfrei und führt zu einer tiefen Steuerquote von 5,0 Prozent. Damit resultiert ein einmalig hohes Unternehmensergebnis von 142,7 Mio. CHF (Vorjahr 47,4 Mio. CHF), das einem Gewinn je Aktie von 24.36 CHF entspricht.

Laufend Investitionen in Infrastruktur

Um einen sicheren, leistungsfähigen und kostengünstigen Netzbetrieb zu gewährleisten, investiert CKW in den nächsten zehn Jahren rund 70 Mio. CHF pro Jahr in die Netzinfrastruktur. Bereits über 19 Mio. CHF wurden in den Neubau der Unterstation Ruopigen (Littau) - einer Schlüsselstelle für die sichere Versorgung der Agglomeration Luzern - investiert. Sie konnte im März 2009 in Betrieb genommen werden.

Ausblick

Basierend auf den vorliegenden Halbjahreszahlen, den Auswirkungen von StromVG, StromVV und Entscheiden der ElCom sowie den Entwicklungen an den Finanzmärkten erwartet CKW für das Geschäftsjahr 2008/09 einen konsolidiertes Betriebsergebnis (EBIT) von unter 100 Mio. CHF.

Der vollständige Halbjahresbericht ist im Internet unter www.ckw.ch -> Investoren -> Geschäftsbericht abrufbar.

Centralschweizerische Kraftwerke AG

Die CKW-Gruppe ist die führende Energiedienstleisterin der Zentralschweiz. Sie versorgt über 200'000 Endkunden in den Kantonen Luzern, Schwyz und Uri mit Strom. Sie umfasst die Gesellschaften Centralschweizerische Kraftwerke AG, Elektrizitätswerk Altdorf AG, Elektrizitätswerk Schwyz AG, Steiner Energie AG sowie SicuroCentral AG und CKW Conex AG mit ihren Tochtergesellschaften. Die Gruppe beschäftigt über 1'620 Mitarbeitende und ist seit 115 Jahren in der Zentralschweiz verankert. Sie bildet über 270 Lernende in 12 Berufen aus und ist damit die grösste Lehrlingsausbildnerin der Zentralschweiz. CKW ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange AG kotiert; Mehrheitsaktionärin ist die Axpo Holding AG. Im Geschäftsjahr 2007/08 betrug der Stromabsatz 5'422 Mio. kWh. Weitere Informationen: www.ckw.ch.

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