CB Richard Ellis (CBRE): Mit 2,7 Milliarden Euro legt der deutsche Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien einen hervorragenden Jahresauftakt hin

(PresseBox) (London/Frankfurt am Main, ) .
- Transaktionsvolumen in Einzelhandelsimmobilien lag in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 mit ca. 2,7 Milliarden Euro rund 245 Prozent über dem Vorjahresniveau
- Allein auf großvolumige Shopping-Center-Investments entfallen hiervon knapp 80 Prozent oder 2,1 Milliarden Euro

Der Einzelhandelsinvestmentmarkt startete nach Angaben des Immobiliendienstleistungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) fulminant ins Jahr 2010. Demnach wurden in den ersten drei Monaten 2,67 Milliarden Euro in Einzelhandelsimmobilien investiert - im Vorjahresvergleich ein sattes Plus von 245 Prozent. Die Umsatzsteigerung lässt sich auf die Übernahme eines Shopping-Center-Portfolios durch den niederländischen Investor Corio N.V. und die beiden Einzeltransaktionen der Shopping-Center Alexa und des A10-Centers zurückführen. Auf das Shopping-Center-Segment entfielen 79 Prozent bzw. 2,1 Milliarden Euro des Transaktionsvolumens. Die Investitionen in Fachmärkte und Fachmarktzentren summierten sich auf 143 Millionen Euro. Das Investmentgeschehen für innerstädtische 1A-Handelsimmobilien fand, bedingt durch die limitierte Produktverfügbarkeit - mit Ausnahme Kölns, - abseits der großen Immobilienhochburgen statt. Das während des kompletten Investmentzyklus nahezu unverändert niedrige Renditeniveau und die damit einhergehenden stabil hohen Preise limitierten das Transaktionsvolumen für diesen Objekttyp in der derzeitigen Expansionsphase auf knapp 300 Millionen Euro.

Jan Dirk Poppinga, Head of Retail Investment bei CB Richard Ellis in Deutschland, kommentiert: "Die Entwicklung der Spitzenrenditen für Shopping-Center wird weiterhin maßgeblich durch die Nachfrage der offenen deutschen Immobilienfonds bestimmt. Gegenwärtig verzeichnen einzelne Fondsgesellschaften mit zumeist genossenschaftlichem bzw. öffentlichrechtlichem Bankenhintergrund enorme Mittelzuflüsse. Im Fokus der offenen Immobilienfonds stehen vor allem etablierte Shopping-Center und Fachmarktzentren in den Metropolregionen. In die, hinsichtlich ihrer Mieterstruktur, diversifizierten Objekte können die enormen Mittelzuflüsse der Fondsgesellschaften, dem gegebenen Rendite-/Risikoprofil entsprechend, großvolumig investiert werden."

Angesichts der eingeschränkten Verfügbarkeit an adäquaten Produkten ging die Spitzenrenditen für Shopping-Center gegenüber dem Vorquartal um 25 Basispunkte auf aktuell 5,50 Prozent zurück. Von dieser Marktsituation blieben die Spitzenrenditen für Shopping-Center (B-Standort) und Fachmarktzentren nicht unberührt. Die Spitzenrendite verringerte sich jeweils um 25 Basispunkte auf 6,25 Prozent respektive 6,50 Prozent. Aufgrund der aktuellen Marktbedingungen und ihres per se niedrigen Diversifizierungsgrads blieben die Spitzenrenditen für einzelne Fach- und Supermärkte unverändert bei 7,50 Prozent. Innerstädtische 1A-Einzelhandelsimmobilien zeigten sich als risikoaverses Anlageprodukt von den Verwerfungen auf den Investmentmärkten unbeeindruckt. Die durchschnittliche Spitzenrendite für die sechs Immobilienhochburgen beläuft sich seit sieben Quartale in Folge auf 4,85 Prozent.

Spitzenrenditen für Einzelhandelsimmobilien in Deutschland

In den vergangen Monaten zeichnete sich eine Annäherung der Kaufpreisvorstellungen auf Käufer- und Verkäuferseite und demzufolge auch eine schnellere Kaufpreisfindung ab.

"Diese Entwicklung wird auch in den folgenden Quartalen vorhalten und für eine dynamische Investmenttätigkeit sorgen. Insbesondere die deutschen institutionellen Investoren werden in den nachfolgenden Quartalen die Anlagevolumina für Einzelhandelsimmobilien prägen. Da deren nachgefragte Produkte allerdings immer noch sehr rar sind, wird ein weiterer Rückgang der Spitzrendite im Jahresverlauf nicht auszuschließen sein", so Poppinga abschließend.

CBRE GmbH

CB Richard Ellis Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das - in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2009 - weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 29.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundunternehmen) ist CB Richard Ellis Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Building Consultancy. CB Richard Ellis wird vom Wirtschaftsmagazin "BusinessWeek" im dritten Jahr in Folge zu den so genannten "50 Elite Companies" weltweit gezählt. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de.

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