Günstiger Supercomputer beschleunigt Arzneimittelforschung

c.a.r.u.s. IT AG erstmals auf der Biotechnica

(PresseBox) (Norderstedt / Hannover, ) Die c.a.r.u.s. IT AG zog am letzten Tag der Biotechnica 2005 eine positive Messebilanz. Auf dem Gemeinschaftsstand norddeutscher Unternehmen und Forschungseinrichtungen herrschte reger Andrang - nicht zuletzt weil es dort auch eine c.a.r.u.s. Innovation zum Anfassen gab: Den ersten Supercomputer von der Stange, nach dem Plug & Play-Prinzip mit Bioinformatik-Anwendungen vorkonfiguriert.

Bioinformatik-Systeme werden zur Entwicklung von Medikamenten eingesetzt und können die Entwicklungszeit deutlich verkürzen. Rund 550 Millionen Euro kostet den Analysten von The Boston Consulting Group zufolge die marktreife Entwicklung eines einzigen Medikaments im Schnitt und nur eines von 5000 schafft dann tatsächlich den Weg in die Apotheke. Bis zur Zulassung vergehen häufig bis zu zwölf Jahre und den Unternehmen verbleiben in der Regel nur acht bis zehn Jahre um die Entwicklungskosten wieder hereinzuholen - danach verfällt der Patentschutz. Angesichts dieser Kosten und Zeitspannen ist die Verkürzung der Entwicklungszeit ein starkes Argument für den Einsatz von Hochleistungssystemen. Erst recht, wenn das Investment überschaubar ist.

"Die nach Leistung gestaffelten Preismodelle von c.a.r.u.s. lassen den in Zeiten knapper Fördermittel kapitalbedürftigen Biotech-Kunden noch Luft für andere Investitionen. Das gemeinsam mit emplics, dem Hamburger Spezialisten für Linux-Cluster, entwickelte System ermöglicht auch Start-ups und Mittelständlern aus der Life Science-Branche den Einstieg in die Oberliga der rechenintensiven Forschung. Bereits mit 40 000 Euro bekommen Biotech- und Pharmaunternehmen aber auch Start-ups Zugang zu kürzesten Forschungs- und Entwicklungszeiten und unseren High Performance Solutions ", erklärt Dr. Matthias Rath, bei c.a.r.u.s. verantwortlich für den Bereich Business Development.

c.a.r.u.s., IBM Premier Partner und einer der wenigen Spezialisten für High Performance Computing in Deutschland, bietet in Kooperation mit der Hamburger emplics AG Konfigurationen für Linux Cluster an. Sie basieren auf dem IBM PowerPC 970, unter Ausnutzung der Vektortechnologie im PowerPC (VMX) sowie einer besonderen Linux-Distribution, der emplics Cluster engine (eCe). Die Cluster lassen sich beliebig bis in die höchste Leistungsklasse erweitern und sind somit auch in die IT-Systeme großer Unternehmen und Rechenzentren integrierbar.

Dass viele der rund 13 000 Fachmessebesucher den Weg zu c.a.r.u.s. fanden, lag auch am attraktiven Umfeld: Gemeinsam mit dem in Norderstedt ansässigen und erstmals auf der Biotechnica vertretenen Spezialisten für High Performance Solutions präsentierten sich unter anderem die Universität Hamburg und die TU Hamburg-Harburg. "Die Region ist eine der derzeit innovativsten Standorte in einer Branche, von der sich Fachleute große Impulse für Forschung und Wirtschaft erwarten", erklärte Carsten Althaber, c.a.r.u.s. Marketing & Communications.

c.a.r.u.s. HMS GmbH

Die c.a.r.u.s. Gruppe konzentriert sich auf High Performance Solutions in der IT. Das Unternehmen bietet dazu umfassende Software- und Systemlösungen für öffentliche Auftraggeber, den Mittelstand und für Großunternehmen. Im Fokus stehen dabei Dienstleistungen im Bereich der IT-System-Integration, der IT-Performance-Optimierung, der Entwicklung hoch performanter Erweiterungen von Standardsoftware (EAI, ERP, CPM) sowie die Implementierung von High Performance Individual-Anwendungen. Eigene Branchen-Software, zum Beispiel der klinische Arbeitsplatz cHMS, das in Europa marktführende EFT-Software-Terminal cCredit® sowie das Produktportfolio der c.a.r.u.s. Partner IBM, Novell / SUSE Linux und VMware runden das Angebot ab.

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