"Energiewende - Wege in die Praxis"

19. C.A.R.M.E.N.-Forum

(PresseBox) (Straubing, ) Der angestrebte Umbau der Energieversorgung - weg von der Atomkraft, hin zu Erneuerbaren Energien - bewegt seit seiner Ankündigung durch die Bundesregierung die Gemüter. Vor allem die konkrete Umsetzung wirft viele Fragen auf.

So muss eine Stadt, ein Landkreis oder eine Gemeinde zunächst klären, welche Erneuerbaren Energien überhaupt zur Region passen. Aber nur eine Ermittlung der Potenziale und Chancen alleine macht noch nicht die Energiewende. Mit der Entscheidung für eine bestimmte Strategie ist ein wichtiger Schritt getan.

Wie die Erfahrung zeigt, ist es beim Thema Erneuerbare Energien unerlässlich, die Akzeptanz der Bürger und Institutionen vor Ort zu gewinnen und sich im Idealfall ihre Unterstützung zu sichern. Dass die Energiewende umsetzbar ist, zeigen die Pioniere, die schon einen Weg in die Praxis für sich gefunden haben.

Drei thematische Blöcke illustrieren auf dem 19. C.A.R.M.E.N.-Forum am 26. März 2012 im Herzogschloss in Straubing die Umsetzung der Energiewende.

Zu Beginn wird der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in seinem Auftaktreferat die Vorgehensweise der Staatsregierung bei der Energiewende erläutern.

Im ersten Fachblock "Energiewende planen - das Rüstzeug" beschäftigt sich Prof. Markus Brautsch von der FH Amberg-Weiden mit der Ermittlung von Potentialen und Einsparmöglichkeiten, Robert Wagner von C.A.R.M.E.N. erläutert wichtige Faktoren bei der Entscheidungsfindung und Birgit Fischer vom Landratsamt Straubing-Bogen referiert zur Bauleitplanung.

Der Umbau der Energieversorgung wird Auswirkungen auf Landschaftsbild und Landnutzung haben, dies sollte die Bevölkerung mittragen. Deshalb befasst sich der zweite Teil mit dem Thema "Energiewende umsetzen: Aufklärung, Akzeptanz und Beteiligung".

Er beginnt mit einem Referat von Willie Stiehler vom Wissenschaftszentrum Straubing, der seine empirischen Untersuchungen zur Akzeptanz von Biomasseprojekten vorstellen wird.

Ein weiteres Thema ist Konfliktmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, das von Thomas Turk von der IGLux Witzenhausen erörtert wird. Dann wird Max Riedl vom Genossenschaftsverband Bayern über Bürgerbeteiligungsmodelle berichten.

Der dritte Teil präsentiert "Praxisbeispiele: Pioniere der Energiewende". Dazu zählt die Firma Viessmann, die ihr Energiekonzept vorstellen wird, das am Firmenhauptsitz in Allendorf bereits sehr erfolgreich umgesetzt wird.

Außerdem berichten Helmut Amschler, Vorstand der Stadtwerke Grafenwöhr, über das Projekt Neustadt an der Waldnaab und Prof. Dr. Wolfgang Dorner von der Hochschule Degendorf über das Projekt integrierte ländliche Entwicklung Zellertal.

Das Programm und die Anmeldeunterlagen stehen im Internet unter www.carmen-ev.de bereit.

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