Carl Zeiss Meditec will nach erfolgreichem Geschäftsjahr erstmals Dividende zahlen

(PresseBox) (Jena, ) Umsatz wächst um 37,8% auf € 323,7 Mio. - EBIT steigt trotz Integrationskosten für Akquisitionen um 39% auf € 36,6 Mio. - Konzernüberschuss um mehr als ein Drittel auf € 17,1 Mio. ausgebaut - Innovative Produkte stärken Marktposition - Erstmals Dividendenzahlung geplant

Die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN DE0005313704) hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2004/2005 um 37,8 % auf 323,7 (Vj. 234,9) Mio. Euro deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 39% auf 36,6 (Vj. 26,3) Mio. Euro, der Konzerüberschuss erhöhte sich um mehr als ein Drittel auf 17,1 (Vj. 12,6) Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie kletterte um 27,2% auf 0,56 (Vj. 0,44) Euro. Das geht aus dem Jahresabschluss zum 30. September 2005 hervor, den das im Prime Standard notierte Medizintechnik-Unternehmen heute veröffentlichte. Auf Grund der guten Geschäftsentwicklung will das Unternehmen der Hauptversammlung erstmals die Zahlung einer Dividende in Höhe von0,16 Euro pro Aktie vorschlagen.

„Das operative Geschäft hat sich 2004/2005 entsprechend unserer Erwartung sehr gut entwickelt.“ sagte Ulrich Krauss, Sprecher des Vorstands. „Auch bei der Integration der im Geschäftsjahr zugekauften Unternehmen kommen wir sehr gut voran.“ Bei den beiden übernommenen Gesellschaften handelt es sich um die französische IOLTECH S.A., einen Hersteller von Implantaten und Verbrauchsmaterialien in der Augenchirurgie sowie um den US-amerikanischen Diagnose-Spezialisten Laser Diagnostics Technology Inc., dessen Hauptprodukt zur gezielten Früherkennung des Grünen Stars eingesetzt wird.

Trotz der Sonderbelastungen, die mit diesen Akquisitionen verbunden sind, stieg des Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) proportional zum Umsatz: um 39,0 % auf 36,6 (Vj. 26,3) Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 11,3% (Vj: 11,2 %). Das um Abschreibungen bereinigte operative Ergebnis, das EBITDA, wuchs sogar stärker als der Umsatz. Mit 45,6 Mio. Euro lag es um 43,6% über dem Vorjahreswert (31,7 Mio. Euro).

Die positive Geschäftsentwicklung veranlasst Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung erstmals die Zahlung einer Dividende vorzuschlagen. So ist geplant, rund 30% des Konzernüberschusses bzw. 0,16 Euro pro Aktie an die Aktionäre auszuschütten. „Vorstand und Aufsichtsrat teilen die Auffassung, dass die operative Ertragskraft unseres Unternehmens ein Niveau erreicht hat, das es uns erlaubt, an unsere Aktionäre eine Dividende auszuschütten,“ sagt Vorstandssprecher Krauss. „Wir gehen davon aus, dass dieser Schritt die Attraktivität unserer Aktie weiter steigert.“

Der operative Cashflow des Unternehmens erhöhte sich von 31,6 Mio. Euro auf 39,4 Mio. Euro. Der Bestand an liquiden Mitteln blieb nahezu konstant bei 50 (Vj. 49,7) Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote liegt trotz der Zukäufe auf hohem Niveau von 56,0% (Vj: 61,1%). Finanzvorstand Bernd Hirsch: "Wir haben die Zukäufe solide finanziert, um auch in Zukunft noch ausreichend Spielraum für Wachstum zu haben.“

Im Geschäftsjahr 2004/2005 konnte das Jenaer Unternehmen die Marktposition weiter ausbauen und in allen Produktsegmenten höhere Umsätze verbuchen. Die Sparte „Laser und IOL“ legte gegenüber dem Vorjahr um 76,1% auf 77,7 (Vj. 44,1) Mio. Euro zu. Die Carl Zeiss Meditec setzte auch deutlich mehr Diagnose-Geräte ab: Das Plus gegenüber dem zurückliegenden Jahr belief sich auf 31,8%. Damit wurden in diesem Bereich 223,8 (Vj. 169,8) Mio. Euro erlöst. Der Umsatz mit Serviceleistungen stieg um 5,7% auf 22,2 Mio. Euro.

Aufgeschlüsselt nach Regionen dominierte Amerika mit 136,0 (Vj. 109,8) Mio. Euro bzw. 42,1% des Gesamtumsatzes. 93,9 (Vj. 65,5) Mio. Euro oder 29% des gesamtem Carl Zeiss Meditec-Umsatzes entfielen auf den asiatisch-pazifischen Raum. Der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) betrug 73,8 (Vj. 41,9) Mio. Euro und wies - vorwiegend akquisitionsbedingt - mit einem Plus von 76,4% das stärkste Wachstum auf. Der Anteil dieser Region am Gesamtumsatz belief sich auf 22,8%. Mit 19,9 (Vj. 17,7) Mio. Euro erlöste die Carl Zeiss Meditec in Deutschland 6,1% ihres Gesamtumsatzes. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Zuwachs von 12,1%.

Die Carl Zeiss Meditec beschäftigte zum 30. September 2005 weltweit 1.207 (Vj. 796) Mitarbeiter im Konzern, davon 15 Auszubildende.

Vorstandssprecher Ulrich Krauss zeigt sich für die zukünftige Entwicklung der Carl Zeiss Meditec zuversichtlich und kündigt an, das Unternehmen werde nicht nur beim Umsatz wachsen, sondern auch seine Profitabilität ausbauen. Ziel ist es nach wie vor, bis zum Geschäftsjahr 2007/2008 eine EBIT-Marge von rund 15% zu erwirtschaften. Im laufenden Geschäftsjahr 2005/2006 soll das Umsatzwachstum das Marktwachstum erneut übertreffen.

Carl Zeiss Meditec AG

Mit einer 150-jährigen Geschichte in der optischen Innovation ist Carl Zeiss Meditec (ISIN: DE0005313704) heute einer der weltweit führenden Anbieter von kompletten Systemen für die Augenheilkunde (Ophthalmologie). Zur Produktpalette gehören Systeme für die vier Hauptkrankheitsbilder der Augenheilkunde: Fehlsichtigkeit (Refraktion), Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom) und Netzhauterkrankungen (Retina-Erkrankungen). Das Unternehmen setzt konsequent seit Jahren technologisches Know-how in einer Reihe von Produktinnovationen um, die von Spaltlampen und Funduskameras über den Humphrey® Field Analyzer (dem weltweiten Standard für die Glaukomerkennung und –behandlung) bis hin zu neuesten Anwendungen von Lasern im hochmodernen refraktiven Laser MEL 80™und im innovativen Gerät STRATUSOCT™ für die Diagnose des Grünen Stars reicht. Seit 2005 ist das Unternehmen auch im Bereich Intraokularlinsen und Verbrauchsmaterialien präsent und deckt seitdem die Wertschöpfungskette in der Augenchirurgie nahezu vollständig ab. Das Unternehmen will seinen profitablen Wachstumskurs auch in Zukunft fortsetzen. So soll der geplante Erwerb der Carl Zeiss Surgical das Produktportfolio in der Augenchirurgie weiter abrunden und zusaetzliche Wachstumsperspektiven in Neuro- und Hals-, Nasen- Ohrenchirurgie eröffnen. Carl Zeiss Surgical ist der weltweit führende Anbieter für Visualisierungslösungen in den beiden genannten Bereichen.

Die Carl Zeiss Meditec AG hat ihren Hauptsitz in Jena, Deutschland, und Tochtergesellschaften in Pirmasens, Deutschland (Carl Zeiss Meditec Systems GmbH), den USA (Carl Zeiss Meditec Inc.), in Japan (Carl Zeiss Meditec Co., Ltd.) und in Frankreich (IOLTECH S.A.). Durch die immer stärker alternde Weltbevölkerung und andere Trends wird in der Augenheilkunde ein anhaltendes Marktwachstum erwartet. Das Unternehmen hat seinen Fokus auf der Anwendung innovativer optischer Technologien zum Erhalt und zur Verbesserung der Sehfähigkeit heute und in Zukunft. 35 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen 65 Prozent werden von Carl Zeiss gehalten, einer weltweit führenden internationalen Unternehmensgruppe der optischen und opto-elektronischen Industrie.

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