Neujahrsempfang von Carl Zeiss in Jena

ZEISS Standort Jena wichtiger Motor für die Region

(PresseBox) (Oberkochen, ) Beim traditionellen Neujahrsempfang von Carl Zeiss in Jena trafen sich gestern Abend mehr als 150 Gäste in der 27. Etage des JenTowers. Neben Kunden und Geschäftspartnern waren auch Vertreter des öffentlichen Lebens zu Gast.

Das Grußwort der Thüringer Landesregierung überbrachte Heike Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit: "Carl Zeiss ist heute eine Marke mit internationaler Bekannt- heit, die auch einen wichtigen Motor für die Region darstellt. Mit der Förderung des Standortes Jena ist Carl Zeiss ein herausragendes Vorbild für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentlichen Hand."

Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, informierte die Gäste über das abgelaufene Geschäftsjahr und die aktuelle Entwicklung der Carl Zeiss Gruppe. Der Techno- logiekonzern lag mit einem Umsatz von 4,237 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2010/11 erstmals über der Vier-Milliarden-Marke (Vorjahr: 2,981 Milliarden Euro). "Wir haben bei fast allen Kennzahlen neue Bestwerte erzielt", sagte Kaschke. Die positive Entwicklung des Geschäfts gehe laut Kaschke neben der Vollkonsolidierung des Unternehmensbereichs Augenoptik auch auf ein kräftiges organisches Umsatzwachstum besonders in Asien und Amerika sowie in der industriellen Messtechnik und in den Halbleiter- und Medizintechnikbereichen zurück.

Carl Zeiss in Jena weiterhin auf gutem Kurs

Kaschke betonte in seinem Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr: "Carl Zeiss ist im letzten Jahr enorm gewachsen, auch in Jena. Wir konnten hier mehr als 100 neue Stellen schaffen und besetzen." Für den Ausbau seiner Standorte in Deutschland will Carl Zeiss auch im laufenden Jahr rund 500 Millionen Euro investieren. "Die Mittel fließen vor allem in die Bereiche Halbleiter- technik und Medizintechnik sowie die Forschungs- und Entwicklungseinheiten, um mit neuen Produkten die Profitabilität weiter zu erhöhen", so Kaschke. Auch in Jena entstehen neue Betriebs- flächen: Für die Herstellung von Systemen zur Analyse und Reparatur von Photomasken in der Halbleitertechnologie richtete Carl Zeiss moderne Reinräume ein. Die Räumlichkeiten sind an die aktuellen Produktgenerationen angepasst und bieten verbesserte Arbeits- und Sicherheits- bedingungen. Außerdem bezieht die Forschungs- und Entwicklungsabteilung am Standort Jena im ersten Quartal dieses Jahres ihre auf 1.500 Quadratme­tern Fläche verteilten neuen Büroräume.

In Jena sind die Unternehmensbereiche Medizintechnik und Mikroskopie angesiedelt sowie die Geschäftsbereiche Planetarien und Inspektionssysteme für die Halbleitertechnik. Alle Bereiche konnten das Geschäftsjahr 2010/11 mit positivem Ergebnis abschließen: Der Unterneh- mensbereich Medizintechnik erzielte einen Umsatz in Höhe von 854 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 754 Millionen Euro). Aufgrund unterschiedlicher Konsoli- dierungskreise weichen die Werte von den veröffentlichten Zahlen der Carl Zeiss Meditec AG ab. Der Umsatz des Unternehmensbereichs Mikroskopie wuchs auf 423 Millionen Euro (Vorjahr: 397 Millionen Euro).

Carl Zeiss halte auch im laufenden Geschäftsjahr mit seinen Jenaer Bereichen am Wachstumskurs fest, so der Vorstandsvorsitzende.

Attraktivität der Standorte erhöhen

Um die Attraktivität der Standorte von Carl Zeiss gezielt und nachhaltig zu fördern, hat das Unter- nehmen am 1. Oktober 2011 den Carl Zeiss Förderfonds eingerichtet: "Als Stiftungsunter- nehmen steht Carl Zeiss seit über 100 Jahren in besonderer gesellschaftlicher Verantwortung", so Kaschke. Im Mittelpunkt der Förderung stehen regionale Initiativen und Entwicklungen aus den Bereichen Gesellschaft und Soziales, Kultur, Bildung und Erziehung sowie Breitensport. Carl Zeiss stellt zunächst für die Regionen Oberkochen und Aalen sowie Jena im laufenden Geschäftsjahr insgesamt mehr als eine halbe Million Euro bereit. Es ist geplant, später auch weitere Standorte einzubeziehen. Ein Kuratorium mit Vertretern aus Regionalpolitik, Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie von Carl Zeiss bewertet alle Anfragen und empfiehlt dem Unternehmen förderwürdige Projekte und Vorhaben.

Erste Förderprojekte konnten bereits auf den Weg gebracht werden: So erhielten die städtischen weiterführenden Schulen in Jena jeweils 1.000 Euro zur freien Verfügung. Außerdem wurde ein Kinder- und Familienkonzert finanziell unterstützt. Die Sicherung des Ernst-Abbe-Denkmals soll ebenfalls gefördert werden.

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