Flexibles Druckmanagement mit uniFLOW Output Manager

Druckhaus Steimer reagiert auf wechselnde Kundenwünsche in der Druckproduktion

(PresseBox) (Krefeld, ) Beigelegte Drucksachen finden sich bei zahlreichen Erzeugnissen, wie etwa Aufbauanleitungen bei Möbeln. In hohen Stückzahlen liefert das Medien- und Druckhaus Steimer in Germersheim solche Info-Dokumente. Um den Ausschuss durch veraltete Druckerzeugnisse zu reduzieren, setzt der Druckdienstleister auf die Software uniFLOW Output Manager für intelligentes Druckmanagement. Gleichzeitig werden so die beigelegten Dokumente für die Auslieferung an die Endkunden individualisiert.

Das Familienunternehmen Steimer in Germersheim deckt mit seinem Portfolio ein breites Spektrum an Druckdienstleistungen ab. Dazu zählt seit langem auch die Produktion von Aufbauanleitungen für einen namhaften Möbelhersteller. Entsprechend der Produktion fallen große Mengen dieser Druckerzeugnisse an. Traditionell wurden diese Bauanleitungen vom Werk mit einem Vorlauf geordert und dann von Steimer geliefert. Rund sechs Millionen Aufbauanleitungen produzierte Steimer im Durchschnitt jährlich für den Kunden im Offsetdruck. Die Einzelstückzahlen beliefen sich dabei von 1.000 bis zu 30.000 Exemplaren je Möbeltyp.

Bei der Herstellung wurden diese von den Mitarbeitern des Werks den versandfertigen Möbeln beigepackt. Früher wurden diese Mengen beim Möbelhersteller gelagert und separat zu jedem Artikel manuell hinzugefügt.
Zwar war das Druckhaus in der Lage, binnen eines Tages für Nachschub zu sorgen, dennoch war der Stillstand in der Auslieferung mit steigenden Produktionsstückzahlen immer weniger hinnehmbar. Restmengen der aktualisierten Aufbauanleitungen wurden zu Altpapier und damit wertlos.
Dies waren ein nicht zu unterschätzender Anteil von 10-15 Prozent, erinnert sich Dominik Morio, Juniorchef der Firma Steimer. Änderungen bei Bauanleitungen sind auch bei neuen Produkten an der Tagesordnung, bei denen die Anleitungen häufigen Änderungen unterliegen. Die Produktion kleinerer Auflagen indes kam nicht in Frage, weil diese einen zu hohen Seitenpreis verursachten.

Im Jahr 2003 entschied sich der Hersteller darum gemeinsam mit dem Druckhaus Steimer für einen neuen Ansatz: Aufbauanleitungen und Kommissionszettel sollten für jede einzelne Bestellung aktuell bei Steimer produziert und als kompletter Dokumentensatz beim Hersteller angeliefert werden. An diesem Punkt kam Canon uniFLOW Output Manager ins Spiel: Nach der Beratung mit dem betreuenden Systemhaus Nothnagel GmbH & Co.
Kommunikationssysteme KG aus Darmstadt entschied sich das Druckhaus Steimer darum im Jahr 2003 für das Schwarzweißsystem imageRUNNER 105 und die von Canon angebotene Steuerungssoftware uniFLOW Output Manager.

Diese wurde zunächst für die spezielle Kommissionierung der Papiere bei Steimer angepasst: Denn die Aufbauanleitungen mussten auch bei Bestellungen mehrerer Möbel für jedes Stück separat geheftet und gleichzeitig in einem Gesamtauftrag kombiniert werden. Gemeinsam mit dem Canon-Partner und uniFLOW Output Manager-Anbieter NT-ware sowie dem Systemhaus Nothnagel wurde die nötige Logik für die Ansteuerung der Drucksysteme binnen eines halben Jahres programmiert. Auf diese Weise entstand ein neues Modul für uniFLOW Output Manager, das heute als PDF-Workflow-Modul integriert ist und die Lösung um eine eigene Druckintelligenz ergänzt.

Aus dem Warenwirtschaftssystem des Möbelherstellers wird heute eine Steuerdatei im Textformat erstellt, die täglich während der Nacht auf den FTP-Server für Steimer bereitgestellt wird. Wenn Dominik Morio morgens in die Druckerei kommt, startet er die Druckjobs auf den mittlerweile drei imageRUNNER 105, die dann ihre Aufträge aus dem uniFLOW Output Manager-System erhalten. uniFLOW Output Manager wiederum stellt die Druckinformationen anhand der Steuerdatei des Möbelherstellers bereit.
Diese weitgehende Automatisierung wurde mit der Erweiterung der uniFLOW Output Manager-Lösung durch das Projektteam möglich gemacht. Alle Befehlscodes aus der Warenwirtschaft werden über die uniFLOW Output Manager-Datenbank umgesetzt. So werden die täglich aktuellen Kundenaufträge mit hinterlegten pdf-Dateien kombiniert. Der Vorlauf im Hinblick auf die fertigen Möbel beträgt eine Woche, die Lieferung der Papiere an den Hersteller erfolgt noch am gleichen Tag.

Die rund 500 Megabyte umfassenden PDF- und Textdateien enthalten dabei in Reihe alle Kundenbestellungen und -adressen eines Tages inklusive der Steuerbefehle die nötig sind, um bei Steimer die dazu passenden Aufbauanleitungen der Möbel aufzurufen. Aus diesem Textfile, mit rund 1.200 Lieferadressen täglich, erstellt uniFLOW Output Manager die passenden Kombinationen von aktuellen Kommissionsaufträgen inklusive der Standarddrucke, je nach Wunsch geheftet oder lose. Die standardisierten Ausdrucke, sprich Aufbauanleitungen, liegen dabei auf dem uniFLOW Output Manager-Printserver der Druckerei lokal vor. Sie werden durch die Steuerbefehle, die im Textfile nach jeder Lieferanschrift eines Kunden vermerkt sind, aufgerufen und in den kompletten Satz eingefügt. Besonders wichtig für den exportorientierten Möbelproduzenten ist die mit uniFLOW Output Manager erreichte Vollständigkeit der Sätze für den Export ins Ausland, da Schwierigkeiten bei Grenzkontrollen und teure Retouren drohen.

Die Produktion der Kommissionsaufträge und Begleitzettel läuft dabei im kostensparenden Schwarzweißmodus der Digitaldrucksysteme, lediglich das Druckpapier besitzt einen farbigen Aufdruck. Standardisierte Aufbauanleitungen werden weiterhin im Offsetverfahren hergestellt. Auf diese Weise ergänzen sich klassische und digitale Drucktechnik.

"Heute können wir eine Aufbauanleitung jederzeit ändern, unser Kunde spart durch diese Lösung 10-15 Prozent, verglichen mit den früheren Kosten", sagt Dominik Morio. Mit uniFLOW Output Manager führt er auch Statistik über die einzelnen Varianten wie auch über geheftete und nicht geheftete Sätze für die exakte Abrechnung mit dem Kunden. Dieser wiederum konnte sich von im Regal veraltenden oder fehlenden Begleitunterlagen verabschieden und erhält just in time einen individuellen Dokumentensatz für jedes hergestellte Produkt.

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