Hochschulcampus Tuttlingen gelingt Personalcoup: Professor Günter Pritschow wird Gründungsbeauftragter

(PresseBox) (Tuttlingen, ) Prof. Dr. Ing. Dr. h.c. mult. Günter Pritschow wird Gründungsbeauftragter des neuen Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen (HFU). Der ehemalige Rektor der Universität Stuttgart ist in der Wissenschaft und Wirtschaft eine feste Größe. 1984 wurde er als Professor an das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart berufen. Unter seiner Leitung entwickelte es sich zu einem der international führenden Institute in Fragen der Offenen Steuerungen, Regelungstechnik und Antriebstechnik sowie neuen Maschinenkinematiken. Mehr als 50 Wissenschaftler arbeiten hier an Themenstellungen, die größtenteils von der Industrie finanziert werden. Ob die Entwicklung moderner "intelligenter" Werkzeugmaschinen, neuer Antriebssysteme oder innovativer Sensorsysteme, Pritschows zahlreiche Forschungen im Dreieck zwischen Elektronik, Maschinenbau und Informatik finden weltweit Anwendung.

Günter Pritschow versteht sich als Grenzgänger zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie und erwartet dies auch von seinen Studenten. "Ingenieure, die heutzutage Erfolg haben wollen, müssen nicht nur im Labor glänzen, sondern auch im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen. Das bundesweit einzigartige Konzept des Hochschulcampus Tuttlingen hat mich deshalb von Anfang an begeistert. Die Forderung nach einer praxisnahen Ausbildung der Hochschulen erfährt hier erstmals eine konkrete Umsetzung. Wir wollen in Tuttlingen Pionierarbeit leisten und gemeinsam mit der Industrie eine Ingenieursausbildung bieten, die modern und anspruchsvoll zugleich ist. Genau das macht für mich den besonderen Reiz der Aufgabe aus", sagt Professor Günter Pritschow.

Professor Pritschow hat sich in seiner Eigenschaft als Hochschullehrer, Rektor und Mitglied des Vorstandes der deutschen Akademie der Technikwissenschaften stets in Fragen einer zeitgemäßen praxisnahen Ingenieurausbildung engagiert. Nach der Wende setzte er sich beispielsweise für den Erhalt und die Neustrukturierung der Ingenieurwissenschaften in den neuen Ländern ein. Bis 2008 war er Vorsitzender des Kuratoriums der TU Chemnitz. Als intimer Kenner der Ingenieurausbildung in der deutschen Hochschullandschaft und anerkannter Moderator war er auch schon früh in das Projekt Hochschule Tuttlingen involviert. Gemeinsam mit Professor Peter Anders wird sich Professor Pritschow dafür einsetzen, das Tuttlinger Konzept zu einem innovativen Modellversuch unter dem Dach der staatlichen Hochschule Furtwangen voranzubringen. "Mit Professor Pritschow haben wir einen erfahrenen Hochschulmanager, weltweit anerkannten Forscher und Wissenschaftler sowie innovativen Didaktiker in einer Person gefunden. Unser Ziel, den Studenten eine hochwertige, praxisnahe und zielgerichtete Ingenieursausbildung zu bieten, können wir jetzt mit Leben füllen. Wir sind stolz, dass wir diese herausragende Persönlichkeit für unser Projekt begeistern konnten und freuen uns auf die Zusammenarbeit", sagt Professor Rolf Schofer, Rektor der HFU.

Der Countdown läuft: Noch bis zum 15. Juli 2009 können sich Interessierte für ein Studium am neuen Hochschulcampus in Tuttlingen bewerben. Für das Wintersemester 2009/2010 stehen noch Studienplätze zur Verfügung - die Anzahl der Plätze ist limitiert. Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter http://www.hfu-campus-tuttlingen.de.

Der Hochschulcampus Tuttlingen in Kürze

Der Hochschulcampus Tuttlingen der HFU bildet ab dem Wintersemester 2009/2010 Studierende der Fachrichtungen Industrial MedTec, Industrial Manufacturing und Industrial Systems Design aus. Getragen wird der Hochschulcampus Tuttlingen der HFU durch die regionale Wirtschaft, die Stadt und den Landkreis Tuttlingen und das Land Baden-Württemberg. Mehr als 100 Studierende werden in enger Kooperation mit den Unternehmen im Umkreis ausgebildet. So bietet der Hochschulcampus Tuttlingen neben stets aktuellen und praxisorientierten Lehrinhalten und modernsten Industrie-Laboren sehr gute berufliche Perspektiven in Unternehmen bedeutender internationaler Branchen.

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