Edelstahlbearbeitung: Außenschleifen von Rohren - nass oder trocken?

(PresseBox) (Schwäbisch Gmünd-Bargau, ) Beim Trockenschleifen von Edelstahlrohren entwickeln sich Anlauffarben. Sie sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern erhöhen auch das Korrosionsrisiko. Rohre müssen dann in einem zeitaufwändigen Prozess nachbearbeitet werden. Hervorgerufen wird das Anlaufen durch die Hitze, die sich beim Trockenschleifen entwickelt. Die Hitze setzt im Material Oxidationsprozesse in Gang, die als Anlauffarben sichtbar werden.

Sehr gute Schleifergebnisse ohne aufwändige Nacharbeiten liefert dagegen das Nassschleifen. Dabei wird ein Kühlschmiermittel direkt auf das zu bearbeitende Werkstück aufgetragen, sodass sich beim Schleifen keine oder nur wenig Hitze entwickelt und keine Anlauffarben entstehen. Nassschleifen empfiehlt sich bei allen Arbeitsschritten, vom Abtragsschleifen bis zum Oberflächenfinish.

Obwohl man mit Nass- beziehungsweise Kühlschleifen bessere Arbeitsergebnisse erzielt, schrecken vor allem kleinere Unternehmen vor der Investition in eine Kühlschleifeinrichtung zurück. Die Investition lohnt sich aber schon bei kleinen Stückzahlen: Neben den Kosteneinsparungen, die sich aus der hohen Arbeitsqualität ergeben, schont das Nassschliff-Verfahren auch die Schleifbänder. Ihre Standzeit erhöht sich deutlich. Für den Handwerker bringt das Nassschleifen mehr Arbeitssicherheit und -komfort. Schleifstaub wird im Kühlmittel gebunden, sodass die Staubbelastung in der Werkstatt gering ist. Ein geschlossener Kühlmittelkreislauf reduziert den Kühlmittelverbrauch und erleichtert die umweltgerechte Entsorgung.

Kühlschleifeinrichtungen lohnen sich für alle edelstahlverarbeitenden Betriebe im Geländer-, Anlagen- oder Behälterbau, aber auch für den klassischen Metallbau. Eine Alternative zur Anschaffung einer kompletten Nassschleifanlage sind modulare Bandschleifsysteme, wie sie von FEIN unter der Marke GRIT by FEIN angeboten werden. Hier lassen sich Rundschleifmaschinen durch ein Kühlschmiermodul ergänzen, das bei Bedarf werkzeuglos montiert wird.

C. & E. FEIN GMBH

Das erste Elektrowerkzeug der Welt ist eine Erfindung der Firma C. & E. FEIN GmbH. Wilhelm Emil Fein gründete 1867 das Unternehmen. 1895 wurde von FEIN mit der elektrischen Handbohrmaschine das erste Elektrowerkzeug erfunden. Heute ist das Traditionsunternehmen eine Elektrowerkzeugmanufaktur mit Weltruf. Der schwäbische Premiumhersteller entwickelt und produziert Anwendungslösungen für die Marktsegmente Metall, Ausbau und Automobil und ist der Spezialist für professionelle und extrem zuverlässige Elektrowerkzeuge für Industrie und Handwerk. FEIN verfügt über mehr als 800 aktive Schutzrechte, darunter circa 500 Patente beziehungsweise Patentanmeldungen. Über 19 internationale Tochtergesellschaften und mehr als 50 Vertretungen vertreibt FEIN Produkte weltweit. Die Marke FEIN steht seit über 140 Jahren für Anwendungslösungen und Premium-Qualität.

www.fein.de

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