Wirtschaftsakademie startet Firmenberatung für Konjunkturpaket II-Fördermittel

Harald Müller: Ich erwarte, dass der Mittelstand großflächig in die Kurzarbeit einsteigt

(PresseBox) (Bonn, ) Mit 50 Mrd Euro hat die Bundesrepublik das größte Konjunkturpaket in ihrer Geschichte aufgelegt. Die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) hat ein umfangreiches Beratungsprogramm gestartet, wie Unternehmen die damit verbundenen Fördermittel abrufen können. Die vom Staat bereitgestellten Gelder können gleichermaßen für die Sicherung der Beschäftigungslage, die Weiterbildung der Belegschaft und nicht zuletzt die Stärkung der Wettbewerbssituation des Unternehmens eingesetzt werden, zeigt BWA-Geschäftsführer Harald Müller das Spektrum auf. "Für praktisch alle Konzerne und die meisten größeren Mittelständler ab etwa 200 Beschäftigten ist die Inanspruchnahme von Leistungen aus dem neuen Konjunkturpaket sinnvoll", sagt der Chef der Bonner Wirtschaftsakademie. Auf Wunsch führt die Akademie auch "gemischte Beratungen mit Firmenspitze und Betriebsrat" durch, um "von Anfang an die Belange beider Seiten zu berücksichtigen und damit den Mittelabruf in der Regel erheblich zu beschleunigen" (Harald Müller).

Für viele Unternehmen bietet sich das Konjunkturpaket II an, um erstmals in der Firmengeschichte in die Kurzarbeit einzusteigen, meint BWA-Geschäftsführer Harald Müller. Für Personalverantwortliche aus der mittelständischen Wirtschaft, die sich in diesem Thema noch wenig auskennen, hat die BWA eine eigene "Mittelstandsberatung Konjunkturpaket II" ins Leben gerufen. Die Agentur für Arbeit (BA) zahlt bei Kurzarbeit bis zu zwei Drittel des ausgefallenen Lohns, so dass die Beschäftigten trotz deutlich kürzerer Arbeitszeiten durchschnittlich 80 Prozent ihres bisherigen Einkommens erhalten. Hierzu hat die BA das Kurzarbeitergeld auf 2,1 Mrd Euro aufgestockt. "Ich erwarte, dass der Mittelstand diese Mittel nutzt, um großflächig in die Kurzarbeit einzusteigen", prognostiziert der BWA-Geschäftsführer.

Bei Konzernen steht hingegen die Optimierung der von der Bundesregierung bereitgestellten Fördermittel für konjunkturelles Kurzarbeitergeld und Weiterbildung im Vordergrund der BWA-Beratung. Als typisches Beispiel nennt Harald Müller die Identifizierung derjenigen Mitarbeiter in der Organisation, die für eine Qualifizierungsmaßnahme auf Kosten des neuen Konjunkturpaketes besonders geeignet sind. "Statt des Gießkannenprinzips sollten die Unternehmen die Gelegenheit zur gezielten Förderung ausgewählter Mitarbeiter nutzen, um damit letztlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken", rät BWA-Geschäftsführer Harald Müller.

Die bundesweit tätige Bonner Wirtschaftsakademie (www.bwabonn.de) ist seit über zehn Jahren unter der Führung von Geschäftsführer Harald Müller als Spezialist für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer und Transfersozialplan, Personalberatung und Training sowie Arbeitsvermittlung und Outplacement erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Sie bietet ein bundesweit einzigartiges Verfahren an, um notwendige Änderungen im Personalbereich einvernehmlich vorzunehmen. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Gründung eines eigenen Unternehmens über die Vermittlung von Führungspositionen bis hin zum Projekt "Perspektive 50plus" zur Eingliederung älterer Arbeitnehmer.

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