Zurück auf die Bühne - dank innovativer Medizintechnologie

Knochenersatz heilt Rückenleiden von U2-Rockstar Bono

(PresseBox) (Berlin, ) Medizintechnologien sind unentbehrlich für die Gesundheit und die Erhaltung der Lebensqualität der Menschen. Durch das Zusammenspiel moderner Medizintechnologien und ärztlicher Kompetenz hat es der Frontman der Band "U2" Bono trotz einem starken Rückenleiden jetzt wieder zurück auf die Bühne geschafft, berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe (12. August 2010, Seite 14, "Bonos Liebe zu Made in Germany"). Ohne ihn hätte die geplante Europa-Tour nicht stattfinden können.

Der 50jährige Sänger musste wegen eines schweren Rückenleidens eine monatelange Pause einlegen. Erst die Behandlung durch ein Knochenersatzverfahren im Mai dieses Jahres brachte die erhoffte Genesung. Zur Seite standen dem Sänger der Münchner Neurochirurg Prof. Dr. Jörg Tonn, Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt  und moderne Medizintechnologien, die bei Bandscheiben- oder Wirbelkörperschäden helfen.

Bonos Aussage vor 60.000 Zuschauern auf dem Eröffnungskonzert in Frankfurt veranschaulicht die Innovationskraft der deutschen Gesundheitswirtschaft: "Es ist unglaublich, was deutsche Fachärzte leisten - dank der deutschen Wertarbeit fühle ich mich jetzt wie ein Mercedes".

Was leistet die Wirbelsäule?

Unsere Wirbelsäule hat viele Funktionen: Sie stützt unseren Oberkörper, ermöglicht unseren aufrechten Gang und ihr Wirbelkanal schützt unsere empfindlichen Nervenbahnen vor Verletzungen. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die zwischen den Wirbeln verankerten Bandscheiben. Sie haben einen weichen Kern, den so genannten Gallertkern, und einen festen Faserring, der ihn wie eine Bande umgibt. Wirken Kräfte auf die Wirbelsäule ein, verteilt der weiche Gallertkern sie gleichmäßig auf den Faserring. Das Zusammenspiel von Faserring und Gallertkern wirkt wie ein Puffer und bewahrt die knöchernen Wirbel davor, aufeinander zu stoßen oder zu reiben. Ein vorzeitiger Verschleiß mündet häufig in einen Bandscheibenvorfall: Allein in Deutschland sind jedes Jahr rund 800.000 Menschen zwischen 30 und 60 Jahren betroffen.

Was versteht man unter Knochenersatz?

Moderne Knochenersatzmaterialien helfen, gebrochene oder geschädigte Wirbelkörper zu heilen. Das Einbringen von modernem Knochenzement ist durch neue Verfahren sehr schonend mittels Katheter möglich. Über einen sehr schmalen Schnitt wird ein "Kanal" zum geschädigten Wirbelkörper gelegt. Durch diesen wird ein spezieller Ballon mittels Katheter oder eine Nadel in den Wirbel eingeführt. Der Ballon dehnt sich daraufhin vorsichtig aus und stellt so die Höhe des zusammengefallenen Wirbelkörpers wieder her. Es entsteht ein Hohlraum, der mit Zement aufgefüllt wird. Der Knochen wird dadurch gestützt, die Fraktur stabilisiert und der Wirbelkörper kann in natürlicher Stellung verheilen. Die Eingriffe sind minimalinvasiv und dauern nur ca. 45 Minuten, haben aber eine große Wirkung: Bereits wenige Stunden danach sind die Schmerzen deutlich gelindert. Schon nach etwa zwei Tagen in der Klinik kann der Patient seinen Alltag wieder aufnehmen und das Leben beinahe schmerzfrei genießen.

Was bringt ein Bandscheibenersatz?

Ein weiteres modernes Verfahren ist die künstliche Bandscheibe. Mit ihr bleibt die natürliche Beweglichkeit des Wirbelsäulenabschnitts, in dem sich der Bandscheibenvorfall ereignet hat, in hohem Maße erhalten. Weiteres Plus aus Patientensicht: Aufgrund der unterschiedlichen Implantat-Größen kann der Arzt ein Modell wählen, das der gesunden Bandscheibe der Patienten möglichst nahe kommt. So lässt sich der natürliche Aufbau ihrer Wirbelsäule mithilfe künstlicher Bandscheibenprothesen rekonstruieren - eine wichtige Voraussetzung für größtmögliche Beweglichkeit - und weniger Schmerzen.

Linktipps:

http://www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Wirbelsaeule/
http://www.aktion-meditech.de/index.php?inhalt=innovative.rundbewegungsapparat

Informationsfilm:

http://www.youtube.com/medizintechnologien?gl=DE&hl=de#p/u/6/5Zi0tm6R-eI

Motiv Bandscheibe:

http://www.bvmed.de/stepone/data/images/d7/7d/00/wirbelsaeule2.jpg

Die Informationen und Motive sind Teil der Informationskampagne "Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologie" des BVMed. Damit wollen wir die Wertigkeit, Innovationskraft und Faszination von Medizintechnologien verdeutlichen.

Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologien.
www.massstab-mensch.de

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