Krankenhausinfektionen: BVMed erweitert sein Grafikangebot um das Thema "Prävention"

(PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat seine Grafiken zur Veranschaulichung und besseren Vermeidung von Krankenhausinfektionen um das Thema "Prävention" erweitert. Interessenten können sich jetzt auch die Empfehlungen zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen in einer grafischen Aufbereitung unter www.krankenhausinfektionen.info ansehen. Damit wird die Visualisierung der vier maßgeblichen Infektionsarten um das wichtige Thema Prävention ergänzt. Auf der Internetseite informiert der BVMed seit einem Jahr über die wichtigsten Krankenhausinfektionen und deren Vermeidung.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat der BVMed schrittweise Informationen über die Ausbreitung der wichtigsten Krankenhausinfektionsarten ergänzt. Grafiken über gefäßkatheter-assoziierte Infektionen, Wund-, Atemwegs- und Harnwegsinfektionen wurden jeweils in einer Online-Version für die direkte Nutzung und als Download für die weitere Verwendung in hochwertiger Qualität aufbereitet. Die Grafiken werden kostenfrei beispielsweise für Präsentationen im Rahmen von Schulungen oder das private Studium zur Verfügung gestellt.

Die Prävention von Krankenhausinfektionen ist nach Ansicht des BVMed eine der wichtigsten Säulen der Patientensicherheit. Nach Schätzungen treten jährlich rund 400.000 bis 600.000 nosokomiale Infektionen in Deutschland auf. Hochrechnungen gehen von jährlich rund 10.000 bis 15.000 Patienten aus, die an nosokomialen Infektionen versterben. Über die Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Informationen will der BVMed zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen beitragen. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Wissen um die Übertragungswege und das daraus resultierende verantwortliche Handeln in der täglichen Praxis.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das trifft vor allem dann zu, wenn es darum geht, wichtige Inhalte eindeutig und nachhaltig bewusst zu machen wie bei der Visualisierung der Infektionsarten. Bei der Vermittlung komplexer Informationen kann ein einzelnes Bild an seine Grenzen stoßen. Deshalb haben sich die Autoren der neuen Grafiken für eine Wort-Bild-Kombination entschieden, die die bekannten Bilder über die Infektionswege mit den Fachtexten zur Vermeidung dieser Infektionen verknüpft. Auch das neue Kapitel entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Petra Gastmeier und Dr. Christine Geffers vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité.

Die neuen Grafiken sind über die Menüpunkte "Prävention" und "Infektionsarten" auf der Website der Initiative www.krankenhausinfektionen.info erreichbar.

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