- Pressemitteilung BoxID 517749
BVMed-Tipp zur Autoreise in der Urlaubszeit: Verbandkasten prüfen, auffrischen und griffbereit packen
Selbst wenn der Verbandkasten im eigenen Auto oder Motorrad noch nie gebraucht wurde: Die sterilen Erste-Hilfe-Materialien sind mit einem Verfalldatum gekennzeichnet. Das kommt nicht von ungefähr, denn der Faktor Zeit sowie extreme Temperaturen in den Sommer- und Wintermonaten oder unsachgemäße Lagerung setzen den Verpackungen stark zu. Ist das aufgedruckte Datum überschritten, verfällt die Herstellergarantie für die Sterilität der Kompressen und Verbände. Alle abgelaufenen Produkte im Verbandkasten sollten deshalb umgehend durch "frische" ersetzt werden.
Auch ein Blick auf die Inhaltsübersicht lohnt sich vor dem Reiseantritt: Sind noch alle 37 Teile vorhanden, die laut DIN-Norm 13164 in den Kasten hineingehören oder wurde nach dem kleinen Not-Einsatz beim Haushaltsunfall vor ein paar Monaten vergessen, Schere, Verbandpäckchen und Mullbinde wieder "nachzufüllen"?
Das Mitführen eines Pkw- Verbandkastens ist übrigens nicht nur in Deutschland, sondern in nahezu allen europäischen Ländern Pflicht. Auch den Motorradfahrern wird das Mitführen von Erste-Hilfe-Material empfohlen. In Österreich gehört es auch für Motorradfahrer zur Pflichtausstattung. Wer im Urlaubsland mit einem Mietfahrzeug unterwegs ist, sollte bei der Übernahme deshalb auch auf einen vollständigen und funktionstüchtigen Verbandkasten achten oder einfach das eigene Erste-Hilfe-Produkt mitbringen.
Was tun mit den abgelaufenen Inhaltsteilen? Sie sollten trotz scheinbar makelloser Verpackung nicht als willkommene Verstärkung in die Hausapotheke wandern, sondern tatsächlich entsorgt werden. Denn auch bei Erste-Hilfe-Leistungen im häuslichen Umfeld muss die sterile Versorgung offener Wunden gewährleistet sein.
Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.bvmed.de/themen/Verbandkasten
Über den BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 170.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.
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