Business Location Südtirol auf der Intersolar

Italiens dynamischen Fotovoltaikmarkt von Südtirol aus erschließen

(PresseBox) (München/Bozen, ) Italiens ehrgeizige Energiepläne schaffen attraktive Marktchancen für deutsche Unternehmen: Bis 2020 sollen 22 Prozent des italienischen Gesamtenergieaufkommens aus erneuerbaren Quellen stammen. Dazu sind Investitionen von schätzungsweise 40 Milliarden Euro in erneuerbare Energie und Energieeffizienz geplant. Auch die Fotovoltaikbranche profitiert von den staatlichen Förderprogrammen. Wie deutsche Unternehmen das Potenzial des Zukunftsmarkts Solar für sich erschließen, erläutert die Business Location Südtirol (BLS) im Rahmen des Branchentreffs Intersolar in München. Vom 9. bis zum 11. Juni 2010 erhalten interessierte Investoren in Halle C2 am Stand 144 Hilfestellungen, Impulse und Kontakte für einen optimalen Eintritt in den boomenden italienischen Fotovoltaikmarkt.

Vom Schattendasein zum Platz an der Sonne: Der italienische Markt für Fotovoltaik hat sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät entwickelt, befindet sich derzeit jedoch in einer dynamischen Wachstumsphase. 2009 wurden Anlagen mit einer Gesamtleistung von 730 Megawatt installiert - mit diesem Zuwachs positioniert sich Italien an zweiter Stelle weltweit. Und die Branchenkonjunktur zieht weiter an: Bis 2014 könnte sich die jährlich installierte Gesamtleistung im Land mehr als verdoppeln, so die Prognose der European Photovoltaic Industry Association (EPIA). Zahlreiche Sonnenstunden und attraktive Fördermechanismen beflügeln das Wachstum. "Unsere geografische Lage bietet Fotovoltaikunternehmen einen enormen Standortvorteil", sagt Ulrich Stofner, Direktor der BLS. "Experten schätzen den Ertrag einer Fotovoltaikanlage in Italien als doppelt so hoch ein wie in Deutschland - vorausgesetzt, man berücksichtigt Einspeisevergütung, Erlös aus Energieverkauf und Sonnenstunden."

Branchenboom dank staatlicher Fördermittel

Darüber hinaus verstärkt auch die gezielte staatliche Förderpolitik den Boom der Fotovoltaik. Wer mit der heimischen Solaranlage produzierten Strom in das italienische Energienetz einspeist, erhält dafür eine Vergütung zwischen 35 und 47 Cent pro Kilowattstunde von den Netzbetreibern. Zusätzlich ermöglicht es der sogenannte Austausch ("scambio sul posto"), den eigenen Energieverbrauch mit der selbsterzeugten Sonnenenergie zu verrechnen. "Im Ergebnis benötigen Verbraucher rund acht bis zehn Jahre bis sich ihre Investition in Solarenergie amortisiert", rechnet Ulrich Stofner. "Das ist ein sehr guter Schnitt."

Zu den deutschen Unternehmen, die sich bereits erfolgreich auf dem italienischen Fotovoltaikmarkt engagieren, zählt unter anderem die Juwi-Gruppe aus dem rheinlandpfälzischen Wörrstadt. In Italien hat der Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen seinen Hauptsitz in Südtirols Landeshauptstadt Bozen. Von dort aus plant die italienische Tochter Juwi Energie Rinnovabili Srl-GmbH bereits seit Anfang 2007 große Fotovoltaik-Anlagen auf Dach- und Freiflächen.

Italiens Marktpotenzial von Südtirol aus erschließen

Für Unternehmen, die in den italienischen Solarmarkt eintreten möchten, bietet Südtirol einen idealen Ausgangspunkt. Schließlich kombiniert der Wirtschaftsstandort die niedrigsten Steuern Italiens mit einer mehrsprachigen Bevölkerung, die ohne Mühe zwischen Deutsch und Italienisch wechselt, sowie einer besonders hohen Lebensqualität. Als Landesgesellschaft für Standortmarketing und Betriebsansiedlungen unterstützt die Business Location Südtirol Unternehmer mit zahlreichen kostenfreien Services - von der Standortsuche über die Erstberatung zu Steuern, Recht und Unternehmensgründung bis hin zur Vernetzung mit Servicestrukturen und Wirtschaftsverbänden. Am Stand 144 in Halle C2 der Intersolar erhalten Interessierte eine kostenlose Erstberatung sowie zahlreiche Informationsmaterialien zur italienischen Solarbranche.

Im Rahmen eines Fachvortrags wird BLS-Direktor Ulrich Stofner den Wirtschaftsstandort Südtirol und die Leistungen der BLS persönlich vorstellen.

9. Juni 2010 | 11.50-12.10 Uhr
Kongresszentrum ICM - Raum 14 C
Ganz oben in Italien: Südtirol als Ausgangspunkt für deutsche Solarunternehmen
Ulrich Stofner - Direktor der BLS

Darüber hinaus steht Ulrich Stofner interessierten Journalisten auch am Messestand der BLS (Halle C2, Stand 144) für Hintergrundgespräche zur Verfügung.

Business Location Südtirol

Die BLS ist die Südtiroler Landesgesellschaft für Standortmarketing und Betriebsansiedlungen mit Sitz in Bozen. 20 engagierte Mitarbeiter bieten Unternehmen und Investoren aus dem In- und Ausland serviceorientierte Rundumbetreuung in Ansiedlungsfragen. Die kostenlosen Dienstleistungen der BLS reichen von der Suche nach einem geeigneten Standort über die Rechtsberatung bis hin zur kontinuierlichen Begleitung einer Ansiedlung. Die BLS versteht den Standort Südtirol als zentralen Ausgangspunkt für das Italiengeschäft deutscher Unternehmen. Sie pflegt den Dialog zwischen Investoren, Wirtschaftsverbänden sowie den Gemeinden zwischen Brenner und Salurn, Reschen und Winnebach. Im Fokus der Ansiedlungspolitik stehen die beiden Schlüsselbranchen Green Energy, also Erneuerbare Energie und Energieeffizienz, sowie Alpine Technologien. Einzige Gesellschafterin der BLS ist die Autonome Provinz Bozen. Die Landesgesellschaft für Standortmarketing wurde im Juli 2008 gegründet und nahm ihren Betrieb am 1. Januar 2009 auf.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.bls.info.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.