Frankfurter Flughafen optimiert operative Prozesse mit Business Intelligence

Fraport gewinnt auf der CeBIT den Best Practice Award Business Intelligence und Data Warehousing 2009

(PresseBox) (Würzburg, ) Die Fraport AG, international führender Konzern im Airport-Business und Betreiber des Flughafen Frankfurt, ist der Gewinner des renommierten Best-Practice-Awards 2009 für die beste deutschsprachige Data-Warehouse- und Business-Intelligence-Lösung. Der unabhängige Software-Analyst Business Application Research Center (BARC) vergab die begehrte Auszeichnung im Rahmen der CeBIT 2009 auf dem Forum Business Intelligence und Business Performance Management.

Zehn Anwenderunternehmen hatten ihr Projekt zur Begutachtung eingereicht. Drei davon, die DyStar Textilfarben GmbH, die Telefonica o2 Germany GmbH & Co. OHG und Fraport AG schafften es in die Endausscheidung. Alle drei Finalisten konnten ganz unterschiedliche Best Practices für Business-Intelligence-Projekte zeigen: DyStar hat eine sehr erfolgreiche fachanwendergetriebene Lösung mit kurzen Implementierungszeiten und niedrigen Mitteleinsatz realisiert. Telefónica o2 Germany implementierte optimierte BI in der Kampagnenerfolgsmessung, durch den Einsatz statistisch-mathematischer Verfahren zur Plausibilisierung und Signifikanzbewertung der Ergebnisse. Die hochkarätig besetzte Jury entschied sich letztlich für das Business Intelligence Architecture Framework "BIAF" der Fraport AG. Diese prozessorientierte Business-Intelligence-Lösung ermöglicht die Steuerung des operativen Geschehens auf dem Flughafen Frankfurt, einem der größten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa.

Die Jury begründete Ihre Entscheidung mit dem anspruchsvollen Konzept, Daten aus verschiedensten heterogenen Quellsystemen des Flughafens "near real-time" zu integrieren und für die kurzfristige Steuerung kritischer Geschäftsprozesse bereit zu stellen. Traditionelle, vergangenheitsbezogene Auswertungsmöglichkeiten werden so um eine gegenwartsbezogene Steuerungsmöglichkeit laufender Prozesse ergänzt und so wichtige Qualitätskennzahlen des Flughafens wie Pünktlichkeit oder schnelle Abfertigungszeiten verbessert.

Wie der Jury-Vorsitzende Dr. Carsten Bange von BARC in seiner Laudatio hervorhob, hat Fraport mit BIAF eine innovative Lösung geschaffen. "Prozessorientierte BI ist ein wesentliches neues Anwendungsfeld für Business Intelligence. Fraport zeigt sowohl technische Best Practices in der Umsetzung dieser komplexen Applikation als auch eine sehr gute Anwenderorientierung durch fortgeschrittene Visualisierung, einer Prognoseunterstützung sowie zielgruppenspezifisch aufbereiteten Anwendungen", sagte Dr. Carsten Bange.

"Wir haben BIAF über mehrere Jahre aufgebaut. Aus kleinen Anfängen ist durch die breite Akzeptanz der Nutzer das Management-Informationssystem der Fraport geworden", freute sich Dieter Steinmann, Leiter Business Intelligence, der den Preis entgegennahm.

"Der Best Practice Award ist eine Auszeichnung für unser ganzes Team. Wir sind stolz und freuen uns riesig, dass unsere Arbeit über die Unternehmensgrenzen hinaus gewürdigt wird", so Dr. Roland Krieg, CIO bei Fraport.

Die Sieger des Best Practice Award kommen in den Genuss eines attraktiven Genießerwochenendes in München - gestiftet von der Caran Zwerger GmbH, Veranstalter des FORUM Business Intelligence und Business Process Management auf der CeBIT: Zweimal zwei Personen aus dem Gewinnerteam werden im Hotel Kempinski Vier Jahreszeiten - direkt im Herzen von München - residieren und ein exklusives Menü in den Südtiroler Stuben von Alfons Schuhbeck genießen.

Die Jury des Business Intelligence Award 2009:

Den Vorsitz hatte Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer des Business Application Research Center (BARC). Weitere Mitglieder aus der Forschung: Dr. Peter Chamoni von der Universität Duisburg-Essen und Vorsitzender des TDWI Germany e.V., Dr. Barbara Dinter von der Universität St. Gallen, Prof. Dr. Hans-Georg Kemper von der Universität Stuttgart sowie Prof. Dr. Andreas Seufert von der Fachhochschule Ludwigshafen/Internationaler Controller Verein .e.V. Die Unternehmenspraxis war vertreten durch Dr. Wolfgang Behme von Continental, Dr. Carsten Sapia von BMW, Andreas Stilger von der DekaBank, Hartmut Scholz vom BKK Bundesverband und Richard Vizethum von Quelle. Komplettiert wurde die Jury durch Dietmar Köthner, Chefredakteur der Fachzeitschrift is report, und Dr. Wolfgang Martin, unabhängiger Analyst und Ventana Research Advisor.

Business Application Research Center - BARC GmbH

Das Business Application Research Center (BARC) ist aus den komparativen Produktanalysen am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg, Prof. Dr. R. Thome hervorgegangen. In seiner Stellung als unabhängiges Institut ist BARC strikt neutral gegenüber Software-Anbietern. BARC-Mitarbeiter sind seit 1994 in der Evaluation von Business-Intelligence-Produkten und Beratung von Unternehmen tätig. Dabei vereinen die BARC-Analysten Markt-, Produkt- und Einführungswissen. Know-how-Basis sind die seit Jahren ständig durchgeführten Marktanalysen und Produktvergleichsstudien, die ein umfassendes Detailwissen über den Leistungsumfang aller marktrelevanten Software-Anbieter und neueste Entwicklungen im Markt sicherstellen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.barc.de

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