Umsatzerlöse in Höhe von 33,5 Mio. Euro (34,7 Mio. Euro)

EBIT in Höhe von 3,0 Mio. Euro (3,6 Mio. Euro) / 0,48 Euro Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr (0,61 Euro)

(PresseBox) (Bad Fredeburg, ) Die burgbad Aktiengesellschaft konnte sich im ersten Halbjahr 2005 der schwachen Entwicklung in der Sanitärbranche - die 20 wichtigsten Markenhersteller des IndustrieForum Sanitär (IFS) verzeichneten im Inland einen Umsatzrückgang von 9,4% - nicht vollständig entziehen. Der Umsatz der burgbad AG sank leicht um 3,5% auf 33,5 Mio. Euro (Vorjahr: 34,7 Mio. Euro), doch lag die Entwicklung wiederum deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die zielgerichtete Internationalisierungsstrategie der burgbad-Gruppe ermöglichte einen Umsatzzuwachs im Ausland, der von 13,4 Mio. Euro auf 13,8 Mio. Euro gesteigert wurde. Dementsprechend erhöhte sich die Auslandsquote auf 40,9% gegenüber 38,7% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das wachsende Auslandsgeschäft konnte die Entwicklung im Inland mit einem Rückgang von rund 1,5 Mio. Euro jedoch nur teilweise kompensieren.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2005 lag nahezu auf dem Vorjahresniveau. Nach schwachen Auftragseingängen zu Jahresbeginn zogen die Orders im zweiten Quartal deutlich an. Sie lagen im zweiten Quartal 2005 um 4% über dem Vorjahresquartal.

Strategisch standen unverändert die Markendifferenzierung, die weitere Internationalisierung sowie die Schaffung von Synergien aus der Umstrukturierung wichtiger Unternehmensbereiche besonders im Fokus. Die neuen Produkt- und Sortimentskonzepte, die erstmalig auf der ISH im März 2005 präsentiert wurden, werden noch in diesem Jahr in allen wichtigen Märkten eingeführt. Erste positive Effekte können bereits im zweiten Halbjahr entstehen, wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge sind erst ab dem kommenden Geschäftsjahr zu erwarten.

Das schwache Marktumfeld beeinflusste auch die Ergebnisentwicklung der burgbad-Gruppe. Nachdem burgbad im ersten Quartal 2005 ein EBIT von 0,9 Mio. Euro erzielte, lag das EBIT im ersten Halbjahr kumuliert bei 3,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank von 3,2 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro, der Periodenüberschuss im Konzern betrug 1,7 Mio. Euro nach 2,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Im ersten Halbjahr 2005 erwirtschaftete burgbad ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,48 Euro (Vorjahr: 0,61 Euro) und eine Netto-Umsatzrendite von 5,1%. Die Materialaufwandsquote konnte durch weitere Synergieausnutzung im Beschaffungsbereich auf dem Vorjahresniveau von 27,2% gehalten werden. Die Personalaufwandsquote stieg dagegen im Vorjahresvergleich um einen halben Prozentpunkt auf 37,5%. Die burgbad-Gruppe investierte im ersten Halbjahr 1,2 Mio. Euro in Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen und übertraf damit das Vorjahresvolumen um 0,5 Mio. Euro.

Zur Verbesserung der langfristigen Ertragslage wird burgbad die für das nächste Geschäftsjahr vorgesehene weitere Stufe der Umstrukturierung bereits im laufenden Jahr durchführen. Die mit diesen Maßnahmen verbundenen Einmalkosten sowie die leicht rückläufigen Umsatzerlöse werden das Ergebnis im Geschäftsjahr 2005 belasten. Damit kann das sehr gute Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Vorjahres in diesem Jahr voraussichtlich nicht erreicht werden.

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