Bundesverwaltungsamt zieht positive Zwischenbilanz zum IT-Investitionsprogramm

(PresseBox) (Köln, ) Das Bundesverwaltungsamt (BVA) in Köln leistet mit der Umsetzung von insgesamt 13 IT-Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der Bundesverwaltung.

Im letzten Jahr wurden mit dem Konjunkturpaket II (Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland) neben Maßnahmen wie der sogenannten Abwrackprämie auch 500 Millionen Euro für Investitionen in die Informationstechnik der gesamten Bundesverwaltung zur Verfügung gestellt.

Als zentraler IT-Dienstleister der Bundesverwaltung betreut das BVA mit über 13% des Gesamtmaßnahmenpakets einen beachtlichen Teil dieses IT-Investitionsprogramms.

Inzwischen konnten über 26 Millionen Euro vertraglich festgelegt und zur Stärkung der IT-Wirtschaft bereitgestellt werden. Weitere Verträge stehen kurz vor der Unterzeichnung. Dabei legt das BVA auch Wert auf eine Förderung des Mittelstands.

Darüber hinaus konnten über 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Mitteln des Investitionsprogramms eingestellt werden. Damit leistet das BVA einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes am Standort Köln.

Innovative Lösungen im BVA

"Mit der Umsetzung der IT-Invest-Maßnahmen beweist das BVA seine hohe Kompetenz in der effektiven Umsetzung von innovativen IT-Lösungen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der Bundesverwaltung", stellte Christoph Verenkotte, Präsident des Bundesverwaltungsamtes, anlässlich des Besuchs des Bundesministers des Innern Dr. Thomas de Maizière am 12.04.2010 in Köln fest.

Ein Beispiel hierfür ist die im März vom Kompetenzzentrum Großprojektmanagement veröffentlichte SOS-Methodik. SOS steht hierbei für Strategische Ausrichtung - Organisatorisches Umfeld und Projektmitarbeiter - System und Methodenunterstützung. Der SOS-Ansatz ist eine Standardmethodik für das Projektmanagement von IT-Großprojekten in der öffentlichen Verwaltung. Das Methodenkonzept mit dem S-O-S-Ansatz ist frei verfügbar. Aufgrund des regen Interesses aus dem internationalen Umfeld wird diese Methodik demnächst auch in englischer Sprache erhältlich sein.

Ein weiteres Beispiel ist die sogenannte Register Factory. Hintergrund für diese IT-Invest-Maßnahme ist die zentrale Rolle, die Register in der öffentlichen Verwaltung spielen. Aktuell stellen die vorhandenen Register in der Regel komplexe und teure Individuallösungen dar. Da viele Register jedoch ähnliche funktionale Anforderungen aufweisen, stellt sich sowohl die Frage nach einer Standardisierung der IT-Komponenten, als auch nach einer Bereitstellung wieder verwendbarer Softwarebausteine.

Die IT-Invest-Maßnahme Komponenten Register Factory beantwortet diese Fragen. Mit den Mitteln des IT-Investitionsprogramms konnte der bereits seit einigen Jahren erfolgreich im BVA verwendete Satz an Konzepten, Softwarebausteinen, Methoden und Werkzeugen zur Erstellung von Registern nun auch in einer Version für andere Behörden zur Verfügung gestellt werden. Das Release 1.0 der Register Factory für andere Behörden wir voraussichtlich noch im April herausgegeben werden.

Über das IT-Investitionsprogramm

Grundlage des IT-Investitionsprogramms als Teil des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung ist das im März 2009 verabschiedete "Gesetz für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland". 500 Mio. Euro sind hier für die Jahre 2009 bis 2011 für die Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik der Verwaltung (IT-Investitionsprogramm) bereitgestellt worden. Ihre Verwendung wird durch die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Rogall-Grothe, gesteuert.

Das Ziel des IT-Investitionsprogramms ist es, die Bundesverwaltung sicherer, umweltfreundlicher und bürgernäher zu gestalten und die deutsche IKT-Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Um diesen Zielen gerecht zu werden, ist das Programm in vier Maßnahmensäulen gegliedert: IT-Sicherheit, Verbesserung der IT-Organisation des Bundes, Green-IT und Zukunftsfähigkeit/Innovationen.

Weitere Informationen siehe www.bundesverwaltungsamt.de www.cio.bund.de

Bundesverwaltungsamt

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) ist der zentrale Dienstleister des Bundes. Es nimmt mit rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 100 verschiedene Aufgaben für die Bundesministerien und ihre Geschäftsbereiche wahr. Dazu gehören Fachaufgaben, zentralisierte Querschnittsaufgaben und Modernisierungshilfen.

Die IT ist der Motor der Modernisierung. Zum 01.01.2006 wurde deshalb die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) im Bundesverwaltungsamt eingerichtet. Ziel ist die weitere Professionalisierung, Standardisierung und Zentralisierung des IT-Einsatzes in der Bundesverwaltung. Wir unterstützen Behörden mit einem umfangreichen Dienstleistungs- und Produktportfolio in vielfältigen IT-Aufgaben.

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