Photovoltaikmarkt boomt im ersten Halbjahr 2010

Bundesnetzagentur meldet Zubau von mehr als 3 Gigawattpeak von Januar bis Juni / BSW-Solar empfiehlt Verbrauchern, auf fachgerechte Installation der PV-Anlagen zu achten

(PresseBox) (Berlin, ) Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr als 3 Gigawattpeak (GWp) Solarstromleistung in Deutschland neu installiert. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) haben deutlich gesunkene Preise Investitionen in PV-Anlagen in den vergangenen Monaten besonders attraktiv gemacht. Darüber hinaus sei es insbesondere im Juni dieses Jahres zu starken Vorzieheffekten aufgrund der bevorstehenden Kürzung der Solarstromförderung gekommen. Daten der Bundesnetzagentur bestätigen dies: Von Januar bis Mai sind Photovoltaik-Anlagen mit rund 1,7 GWp Spitzenleistung ans Netz gegangen. Allein im Juni könne ein Zuwachs folgen, so die Bundesnetzagentur, der annähernd der Gesamtsumme der ersten fünf Monate entsprechen könnte.

BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig appelliert vor diesem Hintergrund an die Verbraucher, auf eine fachgerechte Installation und qualitativ hochwertige Solarstromanlagen zu achten. Ein Weg, die sachkundige Installation einer Solaranlage sicher zu stellen, bietet der Photovoltaik-Anlagenpass des BSW-Solar. Mit ihm dokumentiert der installierende Handwerksbetrieb seine fachmännische Arbeit. Betriebe, die den Anlagenpass anbieten, sind auf www.pvap.de registriert. Informationen rund um die Technik und Förderung von Solaranlagen gibt es kostenlos im Internetratgeber www.solartechnikberater.de.

Hintergrund:

Vor wenigen Tagen wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz novelliert. Es sieht bis zum 1. Januar 2012 eine Rückführung der Solarstromförderung in vier Schritten vor, die sich auf bis zu 50 Prozentpunkte addieren können: Rückwirkend um 1. Juli 2010 werden die Fördersätze um bis zu 13 Prozent und zum 1. Oktober um weitere 3 Prozent reduziert. Zum 1. Januar 2011 folgt eine Rückführung der Zuschüsse um bis zu 13 Prozent und zum 1. Januar 2012 um bis zu 21 Prozent. Die Höhe der Fördereinschnitte innerhalb der jüngsten Gesetzesnovelle orientiert sich am Umfang des Marktwachstums. Wächst der Markt schneller, so wird auch die Förderung schneller abgesenkt. Damit will die Politik die Kosten der Markteinführung begrenzen.

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