Energiekonzept 2050 der Bundesregierung

Flächenheizungen in Altbauten helfen beim Sparen

(PresseBox) (Hagen, ) Die deutsche Bundesregierung hat im September 2010 das Energiekonzept 2050 verabschiedet. Ziel ist die langfristige Umstellung auf erneuerbare Energien sowie die Senkung des Primärenergieverbrauchs um bis zu 50 Prozent. Eine Schlüsselposition nimmt dabei die Sanierung von Altbauten ein, die in vielen Fällen noch nicht den heute geforderten Energieeffizienzwerten entsprechen. Dies betrifft vor allem auch Heizungssysteme, die oftmals in die Jahre gekommen sind und die Energiebilanz eines Hauses negativ beeinträchtigen. Wie viele Vorteile eine nachträgliche Installation moderner Flächenheizungen mit sich bringt, ist vielen Modernisierern nicht bewusst. Vor diesem Hintergrund informiert der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V (BVF) mit Sitz in Hagen über die Vorteile einer nachträglichen Installation von Flächenheizungen in Altbauten.

Rund 85 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten entfallen auf Heizung und Warmwasser. Diese Zahl verdeutlicht das Sparpotenzial, das durch eine energetische Sanierung erreicht werden kann. Neben neuen Wärmedämmungen spielt dabei eine moderne Heizungsanlage eine wichtige Rolle: "Der nachträgliche Einbau einer Flächenheizung ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 12 Prozent im Vergleich zu einer konventionellen Radiatorheizung. Durch die großflächige Wärmeverteilung kommt ein solches Heizsystem mit weitaus niedrigeren Temperaturen aus als herkömmliche Heizungen", erläutert Joachim Plate, Geschäftsführer des Bundesverbandes Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.

Für die Zielerreichung des Energiekonzepts 2050 ist eine Verdoppelung der Sanierungsrate erforderlich. Mit finanziellen Anreizen setzt sich die Bundesregierung dafür ein, mehr Hauseigentümer zu Modernisierungsmaßnahmen zu bewegen. Durch das Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" der KfW-Bankengruppe werden z.B. zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse zu Sanierungsmaßnahmen in Altbauten bewilligt. Für die Vorgaben der Nachhaltigkeit eignen sich besonders Flächenheizungen, die mit einem Niedertemperatursystem sowie mit alternativen Energien betrieben werden. Aufgrund niedriger Vorlauftemperaturen von 30 bis 40°C sind Flächenheizungen die idealen Begleiter für regenerative Wärmeerzeuger. In Kombination mit einem solchen Heizsystem arbeitet die Wärmepumpe am effizientesten. Sie entzieht ihrer Umgebung die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab.

Während bei Neubauten bereits jedes zweite Haus mit einer Flächenheizung ausgestattet ist, besteht in Altbauten großer Nachholbedarf. Speziell für die Nachrüstung gibt es Flächenheiz- und Flächenkühlsysteme, die sich mit einer Bauhöhe von weniger als zwei Zentimetern schnell, einfach und sauber in Boden, Wand oder Decke installieren lassen. Flächenheizungen spielen ihre Vorteile hinsichtlich Energieeffizienz in allen Jahreszeiten aus: Im Winter wird das Wasser in den Rohren erwärmt, im Sommer kann es gekühlt werden. Flächenheizsysteme sorgen damit ganzjährig für ein angenehmes Raumklima.

Neben den energetischen Vorteilen bietet eine Flächenheizung auch innenarchitektonisch viele Freiräume. Keine störenden Heizkörper versperren die Wände zugunsten größerer Stellflächen und mehr Gestaltungsfreiheit. Zudem wird kein Staub aufgewirbelt, so dass auch Allergiker von dieser pflegeleichten Lösung profitieren.

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