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Klares Bekenntnis der Politik zu Erneuerbaren Energien

Vertreter aller Bundestagsfraktionen unterstützen Wärmegesetz

(PresseBox) (Berlin, ) Die fünf Bundestagsfraktionen bekennen sich einmütig zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und den hierzu notwendigen politischen Rahmenbedingungen. Als wichtigstes Thema für 2007 steht dabei die Förderung von Wärme aus Erneuerbaren Energien auf der Agenda von Koalitions- und Oppositionsfraktionen.


Die Union möchte die Diskussion über die Förderung von Wärme aus Erneuerbaren Energien weiterführen, so Dr. Michael Meister stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag auf dem gestrigen Neujahrsempfang der Erneuerbaren-Energien-Branche in Berlin. Ulrich Kelber, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, stellte das Wärmegesetz sogar noch für die erste Jahreshälfte 2007 in Aussicht. Die Branche benötige hier schnellstmöglich Planungs- und Investitionssicherheit. Auch die FDP-Bundestagsfraktion setzt nach den Worten ihres umweltpolitischen Sprechers Michael Kauch einen Schwerpunkt auf die zügige Verabschiedung eines Wärmegesetzes.

Professor Klaus Töpfer, Hauptredner des gestrigen Abends, erinnerte an den Bericht des ehemaligen Weltbank-Chefökonomen Nicolas Stern. "Nicht handeln ist das Teuerste, was wir uns leisten können, so Töpfer. Mit Blick auf den Klimawandel und die Abhängigkeit von Energieimporten forderte er deshalb vor rund 700 Gästen die Vertreter von Politik und Wirtschaft auf, alle Kraft in den weiteren zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien zu stecken.

Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie: "Die Bundeskanzlerin hat am Wochenende Alternativen zur Atomkraft gefordert. Wir haben sie." Ein Grund für dieses Selbstbewusstsein liegt in der Bilanz des vergangenen Jahres. Für die Erneuerbaren Energien war 2006 ein neues Rekordjahr mit dem bisher größten Wachstum in der Geschichte der Branche. So stieg ihr Anteil am deutschen Stromverbrauch von 10,5 Prozent Ende 2005 auf jetzt 11,6 Prozent. Der Anteil am deutschen Kraftstoffverbrauch beträgt nunmehr 5,4 Prozent (2005: 3,6), der Anteil am deutschen Wärmeverbrauch 6,2 Prozent (2005: 5,9). "Die Branche hat schon heute die bisherigen Wachstumsziele für 2010 erreicht. Wenn wir Erneuerbare Energien weiterhin so entschlossen ausbauen, werden wir den Atomausstieg mehr als kompensieren. Außerdem erhöhen wir die Versorgungssicherheit und ermöglichen ambitionierte Klimaschutzziele", fasst Johannes Lackmann die energiepolitische Bedeutung der Erneuerbaren Energien zusammen.

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