bdvb-Hochschulgruppen für bessere Studienbedingungen

Die Hochschulgruppen im Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb)

(PresseBox) (Düsseldorf, ) .
-fordern Mut zum Studium der Wirtschaftswissenschaften. Stipendien und Darlehen müssten in viel höherem Maße zu guten Bedingungen angeboten und in Anspruch genommen werden.

Bafög Geförderte haben nach der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes mehr Geld in der Tasche, aber die Quote der Geförderten hat sich nicht erhöht. 30% der Studierenden bezahlen die Studiengebühren aus eigenen Mitteln, bei 59% zahlen die Eltern, nur 11% nehmen ein Darlehen in Anspruch.

-begrüßen die durch den Bologna-Prozess verbesserte Vergleichbarkeit zwischen den europäischen Studienangeboten im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Der internationale Wettbewerb hat jedoch gezeigt, dass in Deutschland weitere attraktive Master-Studiengänge entwickelt werden sollten.

Im Sommer 2009 waren 43% der Studierenden in Bachelor- und 5% in Masterstudiengängen eingeschrieben. Nur 24% von Nicht-Akademiker Kindern studieren. Auch die Umstellung auf Bachelor / Master hat nicht mehr junge Menschen aus hochschulfernen Familien angelockt.

-erwarten, sofern Studiengebühren im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erhoben werden, dass die dadurch generierten zusätzlichen Mittel zur spürbaren Verbesserung der Studienbedingungen verwendet werden (Tutorien, Sachmittel, Lehrpersonal). Grundsätzlich muss die Verwendung aller zusätzlichen Mittel aus Studiengebühren, Stiftungen etc. transparent offengelegt werden.

Das Studium sollte in den ersten Semestern ein breites inhaltliches Spektrum anbieten. Der notwendige Praxisbezug, gerade an den Universitäten, muss gewährleistet sein. Die Übergangsmöglichkeiten zu den Masterstudiengängen dürfen nicht beschnitten werden. Die besten Absolventen werden auf dem Arbeitsmarkt zwar gern gesehen. Es ist aber zu vermeiden, dass andere trotz ihres Titels weder eine adäquate Arbeit finden noch ein Masterstudium aufnehmen können.

Die turnusmäßige Sitzung von 24 Leitern der Hochschulgruppen (HGLK) im Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte hat diesmal im Senatssaal der Universität zu Köln stattgefunden. Beratungsgrundlage war neben der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes auch das Ergebnis eines Think Tanks der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. In den bdvb-Hochschulgruppen sind 5000 Studierende der Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften organisiert. Der Bundesvorsitzende ist Mitglied des Präsidiums und Bindeglied in der Kommunikation zwischen den Hochschulgruppen und der Verbandsleitung.

Die HGLK-Teilnehmer bestätigten Martin Gutzmer (Universität Düsseldorf) in seinem Amt als Bundesvorsitzender der Hochschulgruppen. Als Stellvertreterinnen wählten sie Charlotte Behr (Universität Düsseldorf), Tanja Petry (Universität Mannheim) und Katrin Keßler (Fachhochschule Ludwigshafen).

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