EMOTA: Bisherige EU-Datenschutzregeln müssen ausgeglichen und vorausschauend sein

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Brüssel In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der EU-Komission wurde über zukünftige Strategien berichtet, um personenbezogene Daten auf allen politischen Ebenen zu schützen. Weiterhin wurde die Fragestellung erörtert, inwiefern zukünftig eine schnelle und sachgemäße Modernisierung bisheriger Gesetze möglich ist, um optimalen Schutz zu bieten.

Der europäische Dachverband für eCommerce und Versandhandel (EMOTA) stimmt völlig damit überein, dass Datenschutz und Verbrauchervertrauen für den Distanzhandel von großer Relevanz sind.

EMOTA warnt jedoch davor, dass allzu strenge und bürokratische Datenschutzregeln einen schädlichen Einfluss auf die Entwicklung des elektronischen Handels haben könnten. Die EU-Gesetzgeber sind daher bei der Modernisierung der Gesetze in der Verantwortung in angemessener Form den Schutz von individuellen Rechten mit den legitimen Interessen des Handels in Einklang zu bringen.

"Der Zugang zu Daten ist notwendig für wirtschaftliche Entwicklung, Innovationen und Arbeitsplatzbeschaffung, allgemein das weitere Wachstum der Industrie des elektronischen Handels" sagt Susanne Czech, EMOTA-Hauptgeschäftsführerin.

" Neue Technologien treiben eGeschäfte voran. Der kontinuierliche Fortschritt muss grenzübergreifend für Europa auch in der Gesetzgebung berücksichtigt werden.

Die Grundsätze der gegenwärtigen Datenschutzrichtlinie erlauben technische Neuerungen, wirtschaftliche Entwicklungen und den freien Datenfluss und halten gleichzeitig die zu Grunde liegenden Regeln und Grundsätze hoch, um den Verbraucher angemessen zu schützen".

Im Rahmen der Öffentlichen Anhörung der Interessenvertreter wird EMOTA deshalb darauf drängen, das richtige Gleichgewicht zwischen Bürgerrechten und den wirtschaftlichen Bedürfnissen zu schaffen.

Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh)

Dank eCommerce und Internet ist der Versandhandel so vital wie nie. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) ist die Branchenvereinigung der Online- und Versand Händler. Derzeit sind über 300 Unternehmen im Verband organisiert, die ihre Waren per Internet, Katalog oder TV anbieten. Darunter sind Versender mit gemeinsamem Katalog- und Internet-Angebot, reine Internet-Händler, TV-Versender, Apothekenversender und Ebay-Powerseller. Die Versandhandelsbranche erwirtschaftet jährlich rund 30 Mrd. Euro Umsatz allein im Privatkundengeschäft. Der Online-Handel mit Waren hat daran einen Anteil von knapp 60 Prozent.

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