- Pressemitteilung BoxID 517793
Rechtssicherheit bei Steuern und Energieeffizienz schaffen
Mittelstand fordert zukunftssichere und wettbewerbsgerechte Energieversorgung
Der VEA forderte Rechtssicherheit in den Bereichen Energiesteuern und Energieeffizienz. "Wir setzen uns für eine allgemeine Effizienzvereinbarung zwischen Regierung und Unternehmen ein", so Wagner. Gemeinsames Ziel sei eine jährliche Effizienzsteigerung von 0,5 Prozent. Der Wirtschaftsstandort Deutschland brauche dringend eine zukunftssichere und wettbewerbsgerechte Energieversorgung.
Hohe Energiepreise schwächen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
Der VEA mahnte bei der Bundesregierung eine Energiepolitik mit Augenmaß an, die deutlich Position für den Standort Deutschland bezieht. "Neben der Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit darf die Bezahlbarkeit der Energieversorgung nicht aus den Augen verloren werden," forderte August Wagner.
Die gesamte deutsche Wirtschaft leide beim derzeitigen Kostenniveau von Strom und Gas weiterhin unter einem Standortnachteil. In den Nachbarländern könnten die Energiepreise bis um die Hälfte niedriger ausfallen. Ziel des VEA seien geringere Energiekosten für mittelständische Industriekunden.
Wettbewerb bei Ökostrom entlastet Verbraucher
Strom aus erneuerbaren Energien benötigt dringend eine Kostenbremse. Die Monopolkommission empfahl der Bundesregierung vergangenes Jahr den Wechsel zu einem Quotensystem. Es verpflichtet Händler zum Vorhalten eines bestimmten Anteils an Ökostrom im Beschaffungsportfolio, unabhängig von der Erzeugungsart. "Bei diesem Verfahren würde erstmals Wettbewerb unter den verschiedenen Grünstrom-Arten entstehen," erläuterte August Wagner. Die Bundesregierung könne ihre Ausbauziele bei erneuerbaren Energien auf diese Weise marktgerechter und kostengünstiger erreichen.
Netzausbau mit Vorrang vorantreiben
Die Versorgungssicherheit ist für industrielle Stromverbraucher von großer Bedeutung. Im vergangenen Winter stellte die Bundesnetzagentur mehrere Stromengpässe fest. Abschaltungen standen kurz bevor. Fossile Reservekraftwerke seien unerlässlich. "Wir können aus unserer alten Infrastruktur nicht aussteigen, bevor die neue nicht fertig ist", stellte August Wagner fest. Die Bundesregierung müsse den Netzausbau mit Vorrang vorantreiben. Die regenerative Zukunft erfordere dringend Baumaßnahmen. Rund 3.500 Kilometer neue Leitungen seien bis zum Abschalten des letzten Kernkraftwerks zu bauen. Die Spanne der Investitionen schätzte Wagner auf 30 bis 47 Milliarden Euro.
Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren
Entwurf des Klimaschutzgesetzes in Baden-Württemberg verabschiedet
, Energie- / Umwelttechnik, BHKW-Infozentrum GbR
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat in ihrer Kabinettssitzung am 07. Mai 2013 den Entwurf des Klimaschutzgesetzes des Landes verabschiedet. Der Entwurf...
Heliotherm setzt auf Green Jobs und Expansion
, Energie- / Umwelttechnik, Heliotherm Wärmepumpentechnik Ges.m.b.H.
Mit einer Reihe von Maßnahmen nimmt der Wärmepumpenspezialist aus Österreich weiter Kurs auf Europa. Die Ziele lauten Sicherung und Ausbau des Produktionsstandortes...
Windreich gratuliert MBB Clean Energy AG zum Financial Close
, Energie- / Umwelttechnik, Windreich AG
Die Windreich GmbH, die vor über einem Jahr mit MBB zusammen den Vorgänger der heutigen MBB Clean Energy AG, die MBB Wind AG, gegründet hat, freut sich, dass die...



