BDI finanziell angeschlagen

(PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kämpft mit finanziellen Problemen. Wie die WirtschaftsWoche in ihrer neuen Ausgabe (Donnerstag) berichtet, klafft im BDI-Jahresetat von rund 23 Millionen Euro eine Lücke von anderthalb Millionen Euro. Weiter schreibt das Magazin, dass die
Bilanz des Industrieverbandes unterdeckt wäre, wenn alle Pensionsverpflichtungen eingetragen würden. Verantwortlich für die Misere ist laut WirtschaftsWoche die mangelnde Zahlungsmoral
bei einigen der 35 Mitgliedsverbände, von denen manche wegen eigener Finanzprobleme von Beitragszahlungen freigestellt seien. Um ein Ausbluten des Industrieverbandes zu verhindern,
würden einzelne Unternehmen direkt Arbeitsplätze beim BDI finanzieren. Daneben steuert laut WirtschaftsWoche ein Sponsorenkreis von Unternehmen wie Siemens und Thyssen-Krupp
rund 2,5 Millionen Euro bei.

Die Finanzprobleme sind beim BDI auch ein wesentlicher Grund, berichtet die WirtschaftsWoche weiter, weshalb BDI-Präsident Jürgen Thumann in geheimen Gesprächen mit der Bundes- vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) auch über die Möglichkeiten einer Fusion beider Spitzenverbände spricht. BDI und BDA dementieren zwar, dass es formelle Fusions-verhandlungen gebe, erklären jedoch, sie würden ihre "vielfältigen Formen der Zusammenarbeit fortsetzen und ausbauen".

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