E10 erhöht Absatzpotenzial der Bioethanolindustrie

Fachforen Bioethanol auf dem Fachkongress "Kraftstoffe der Zukunft" am 24./25.01.2011

(PresseBox) (Bonn, ) Seit Ende Oktober steht fest: Der Weg für E10 ist endgültig frei. Ab Januar können Autofahrer in Deutschland Benzin mit bis zu zehn Prozent Bioethanol tanken. Die Erhöhung der Beimischung von fünf auf zehn Prozent bedeutet einen wichtigen Impuls für den Markt. Das Absatzpotenzial steigt durch E10 erheblich, und in den kommenden Jahren sind in Deutschland deutliche Produktionssteigerungen bei Bioethanol abzusehen.

Doch mit E10 ist das Potenzial von Bioethanol als Kraftstoff der Zukunft noch nicht ausgeschöpft. Bereits jetzt werden die Weichen gestellt, um die technischen Voraussetzungen für eine höhere Beimischung von Bioethanol zu erfüllen, wie sie das Energiekonzept der Bundesregierung vorsieht.

Gleichzeitig werden neue Verfahren entwickelt, um die Energie- und Treibhausgasbilanz von Bioethanol weiter zu verbessern, die Rohstoffbasis dieses Biokraftstoffs zu erweitern und neue Kraftstoffkomponenten aus Bioethanol zu herzustellen.

Hierzu wird Herr Robert Vierhout , Generalsekretär der European Bioethanol Fuel Association (eBio), auf dem 8. Internationalen Fachkongress "Kraftstoffe der Zukunft 2011" einen Ausblick der weltweiten Marktentwicklung für Bioethanol geben. Dr. Jörg Bernard von der Südzucker AG beschreibt die zukünftigen Normen und technischen Voraussetzungen der Bioethanolproduktion. Dr. Gunter Festel , Geschäftsführer der Butalco GmbH, zeigt auf, wie aus bisher kaum genutzter Biomasse und pflanzlichen Reststoffen Bioethanol gewonnen werden kann. Die biotechnologische Umwandlung von Stroh in Biokraftstoffe wird in Forum 2 des Kongresses durch Herrn Dr. André Koltermann von der Süd-Chemie AG aufgezeigt. Die Süd-Chemie AG, ein Spezialchemieunternehmen für Katalysatoren und Adsorbentien, baut die bislang größte Anlage zur biotechnologischen Herstellung von klimafreundlichem Bioethanol der zweiten Generation, sogenanntem Cellulose-Ethanol, in Deutschland. In einem zweiten Bioethanol-Forum während des Fachkongresses sollen v.a. die Auswirkungen der THG-Quote für Bioethanol-Hersteller aufgezeigt werden. Dr. Albrecht Schaper berichtet hier aus dem Produktionsalltag der Fuel 21 GmbH. Dr. Thomas Senn von der Universität Hohenheim zeigt neue Verfahrensansätze zur Verbesserung der Energie- und THG-Bilanz der Bioethanolherstellung auf.

Das vollständige Programm, eine Anmeldemöglichkeit und eine Möglichkeit sich als Aussteller an der Veranstaltung zu beteiligen finden Sie unter: www.kraftstoffe-der-zukunft.com

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