dbb und dbb tarifunion: gemeinsam noch stärker werden

(PresseBox) (Berlin, ) Die Gewerkschaftstage von dbb und dbb tarifunion sollen im November 2012 einem Integrationskonzept zustimmen, das seit rund einem Jahr von einer Strukturkommission erarbeitet worden ist. Sowohl der Bundesvorstand des dbb als auch die Bundestarifkommission der dbb tarifunion hatten im Herbst vergangenen Jahres Zustimmung zu den Plänen signalisiert. "Wir sind also auf einem guten Weg", sagte der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen dem "dbb magazin" (Ausgabe Januar/Februar 2012). Frank Stöhr, 1. Vorsitzender dbb tarifunion, fügte hinzu: "Was jetzt passiert, bildet den Abschluss der Integration und nicht den Beginn."

2007 hatten die Delegierten beider Gewerkschaftstage, also sowohl Vertreter der Beamtinnen und Beamten als auch der Tarifbeschäftigten, übereinstimmend festgestellt, dass die Veränderungen innerhalb des öffentlichen Dienstes bei der Organisation der Gewerkschaftsarbeit nicht außer Acht gelassen werden dürfen. "Um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen, braucht der dbb als Interessenvertretung einheitliche und schlagkräftige Strukturen", so Frank Stöhr. Peter Heesen sagte: "Einen Gegensatz Beamte - Arbeitnehmer gibt es nicht, nicht im öffentlichen Dienst und nicht innerhalb des dbb." Bei der Diskussion innerhalb der Strukturkommission gehe es um ein Ziel: "Der dbb insgesamt muss stärker werden, damit wir die einzelnen Gruppen besser vertreten können."

Stöhr kündigte an, die Bundestarifkommission (BTK) werde das zentrale Organ innerhalb des dbb bleiben, wenn es um Beschlüsse zu Tariffragen geht. Der Vorsitzende der Geschäftsführung dieser BTK werde als Fachvorstand Tarif in der Bundesleitung gleichsam als Scharnier dafür sorgen, dass die Tarifthemen in der Gesamtorganisation gut kommuniziert werden. Dieser Fachvorstand Tarif soll auch zweiter Vorsitzender des dbb sein; der dbb wird Tarifpartner.

Heesen verwies auf die unverändert hohen Leistungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, das aber leider zugleich verschlechterte Verhältnis der Politik zu vielen Bereichen der Verwaltung. So habe die Politik die Bezüge der Beschäftigten "mehr und mehr als Steinbruch missverstanden, in dem sie sich immer dann versucht zu bedienen, wenn sie ihre Haushalte - egal ob beim Bund, den Ländern oder Gemeinden - nicht in den Griff bekommt". Heesen: "Statusübergreifend wächst im dbb der Wille, der Beliebigkeit der Politik nicht nur gute Argumente, sondern auch eine immer stärker werdende Organisation entgegenzusetzen. Und genau dieser Punkt bildet das ideelle Dach der geplanten Integration." Heesen und Stöhr zeigten sich überzeugt, dass der dbb nach der Integration "gut aufgestellt sein wird, um die vor uns liegenden Probleme zu meistern".

Das Interview unter http://www.dbb.de/fileadmin/epaper/dbb_magazin_12_0102/#/4/

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